Gleichenfeier beim Zubau des Lisztzentrums in Raiding

Erweiterung

Mit der geplanten Erweiterung des Liszt-Zentrums durch die Landesimmobilien Burgenland (LIB) wird mehr Raum für Kultur und Begegnung geschaffen. Der Baustart war im November 2023, nun wurde in Raiding die Dachgleiche gefeiert.

Von Anja Kovaschitz

Bei der Gleichenfeier. KBB-Geschäftsführerin Barbara Weißeisen-Halwax, Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner, Julian Keglovits (er sprach den Gleichenspruch), LIB-Geschäftsführerin Jutta Benedek und Intendant des Lisztfestivals Raiding Johannes Kutrowatz.

Bei der Gleichenfeier. KBB-Geschäftsführerin Barbara Weißeisen-Halwax, Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner, Julian Keglovits (er sprach den Gleichenspruch), LIB-Geschäftsführerin Jutta Benedek und Intendant des Lisztfestivals Raiding Johannes Kutrowatz.

© Anja Kovaschitz

Auf einer Gesamtnutzfläche von 720 Quadratmetern, aufgeteilt auf zwei Ebenen, bietet der Zubau künftig weitere Ausstellungsflächen, einen Multifunktionsraum mit Platz für bis zu 80 Personen, einen erweiterten Cateringbereich, Lagerräume und zusätzliche Sanitäranlagen. Dadurch kann man auch in Zukunft den professionellen Anforderungen eines internationalen Konzert- und Museumsbetriebes gerecht werden. „Die architektonische Neugestaltung des Lisztzentrums in Raiding ist ein logischer Schritt für die zukünftige Vision dieser KBB-Kulturstätte. Es liegt daher nahe, diesen Fortschritt auch baulich zu unterstützen“, unterstrich Barbara Weißeisen-Halwax, Geschäftsführerin der Kultur-Betriebe Burgenland.

Zukunft im Blick

Die Gesamtkosten des Projekts betragen 6,1 Millionen Euro. „Dieses Geld hat wie immer einen mehrfachen Nutzen, weil es den Wirtschaftsmotor ankurbelt und burgenländische Betriebe profitieren. Damit werden Arbeitsplätze abgesichert und neue geschaffen“, bekräftigt Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner. Ebenfalls betonte der Landesrat, dass die Bauarbeiten fast ausschließlich von burgenländischen Unternehmen geleistet werden.

Nachhaltiges Bauen

Auch der Umweltaspekt spielt eine große Rolle. So wird eine energieeffiziente Lüftungsanlage für ein konstantes Raumklima und optimale Bedingungen sorgen. Für die Energiegewinnung wird eine Photovoltaik-Anlage installiert. Auch die Neugestaltung der Außenanlagen sowie ein optimiertes Wegekonzept sind Teil des neuen größeren Lisztzentrums.

Ebenfalls saniert werden der Konzertsaal und das Liszt-Geburtshaus. Dabei wurden in einem der Ausstellungsräume die originalen Wandbemalungen des Geburtshauses entdeckt und mit dem Bundesdenkmalamt rekonstruiert. Weiters wurden bei Grabungen antike Tonreste gefunden, die aktuell archäologisch untersucht werden.

Nun folgen der Innenausbau und die Abnahme. Der Zubau soll im März 2025 fertiggestellt sein.

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Gleichenfeier beim Zubau des Lisztzentrums in Raiding

© Anja Kovaschitz

Gleichenfeier beim Zubau des Lisztzentrums in Raiding

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Gleichenfeier beim Zubau des Lisztzentrums in Raiding

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Gleichenfeier beim Zubau des Lisztzentrums in Raiding

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Gleichenfeier beim Zubau des Lisztzentrums in Raiding

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