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Nach Ärger: Schulbus in Forchtenstein wird ab Montag wieder fahren
Auflassung aufgehoben
Für großen Unmut sorgte die Einstellung jenes Busses, der die Forchtensteiner Kinder um 12 Uhr von der Volksschule nach Hause brachte. Nach dem Ärger wurde vom Land Burgenland nun reagiert: Ab Montag, 8. September, fährt der Bus wieder.
Ab Montag, den 8. September, wird der Bus der Verkehrsbetriebe Burgenland die Forchtensteiner Volksschüler wieder nach Hause bringen.
© Verkehrsbetriebe Burgenland
Die FPÖ Forchtenstein machte mittels Aussendung auf diesen Umstand aufmerksam. „Das von den Verkehrsbetrieben Burgenland (VBB) verursachte Bus-Chaos zeigt sich nun auch in Forchtenstein. Offenbar wurde der 12-Uhr-Bus ersatzlos gestrichen. Für die betroffenen Volksschulkinder bedeutet das, dass sie statt direkt nach Schulschluss nach Hause fahren zu können, eine Stunde lang allein und unbeaufsichtigt an der Haltestelle stehen“, hielt der Forchtensteiner FPÖ-Ortsparteiobmann Daniel Jägerbauer fest, der auch die sofortige Wiederherstellung des 12-Uhr-Busses ab Forchtenstein in Richtung Rosalia forderte.
Laut Jägebauer konnte sich nur durch die spontane Hilfsbereitschaft der Lehrer, die ihre Aufsichtspflicht freiwillig um eine Stunde verlängerten, ein massives Sicherheitsrisiko verhindert werden. „Es ist völlig untragbar, dass die Verantwortung für die Versäumnisse der VBB und der Gemeinde auf die Schulen abgewälzt wird. Wir brauchen sofortige Lösungen – keine Ausreden“, so Jägerbauer, der in der Presseaussendung auch SPÖ-Bürgermeister Alexander Rüdiger Knaak in die Pflicht nahm: „Als Schulerhalter ist die Gemeinde verpflichtet, die Schülerbeförderung im Gelegenheitsverkehr sicherzustellen.“
Der Unmut dürfte bis zu den Verantwortlichen durchgedrungen sein. Die Burgenländische Mobilitätsorganisationsgesellschaft mbH (BUMOG) – eine 100-prozentige Tochter des Landes Burgenland – ist die zentrale Stelle für Finanzierung, Planung, Bestellung und Qualitätskontrolle des öffentlichen Busverkehrs im Burgenland (Nah- und Regionalverkehr) sowie für das burgenländische Anrufsammeltaxi (BAST).
Vom Landespressedienst wurde am Freitag festgehalten, dass „diese Linie von der Fahrplankommission, also der BUMOG, eingestellt wurde. Die Verkehrsbetriebe Burgenland können darauf reagieren. Ab Montag wird der Bus also wieder fahren.“
Knaak: „Ich konnte erreichen, dass der Bus wieder fährt“
Am Montag ging der Bus auch wieder in Betrieb. „An die gewohnt hetzerische Art der FPÖ sind wir bereits gewöhnt“, hält SPÖ-Bürgermeister Alexander Rüdiger Knaak fest und führt weiter aus: „. Es war ein Versäumnis der Verkehrsbetriebe, dass sie dies nicht zurückgestellt haben. Nicht die FPÖ hat jedoch bei den Verkehrsbetrieben urgiert, dass ein Fehler im Fahrplan unterlaufen ist. In einem Telefonat mit engagierten Mitarbeitenden der VBB habe ich auf den Fehler hingewiesen und konnte dadurch erreichen, dass der Bus nun wieder fährt.“