Traditionell wird der Weltspartag am 31. Oktober begangen. Nachdem dieser heuer auf den Samstag gefallen ist, haben einige Banken ihn bereits auf den gestrigen Freitag vorverlegt oder auch gleich eine ganze Sparwoche ausgerufen.
Kittsee: Frühe Marillenblüte bereitet Sorgen
Frost
Der Klimawandel schlägt wieder zu: frühlingshafte Temperaturen ließen die Marillenbäume schon vor rund zwei Wochen blühen. Sollte ein Frost kommen, könnte sich das verheerend auswirken.
Die Marillenblüte fand heuer rund einen Monat früher statt, als sie es normal sollte.
© Klaus Zwinger
Während sich die einen über die milden Temperaturen und den verfrühten Einzug des Frühlings freuen, wächst das Unbehagen bei den Marillenbauern des Bezirks und darüber hinaus. Laut Josef Maurovich, dem Obmann des Vereins „Kittseer Marille“, hat die Blüte vieler Marillenbäume nämlich eine Woche früher als noch im Vorjahr eingesetzt.
Marillenblüte im Normalfall Ende März
Zur Einordnung: in einem „normalen“ Jahr würde dies nach Frühlingsbeginn Ende März oder Anfang April passieren. Und diese zusätzliche Zeitspanne, in der die Blüten noch mitten im Winter vulnerabel dastehen, bereitet den Marillenbauern ernsthafte Sorgen. Schon im letzten Jahr verzeichnete man Ernteausfälle von rund 50 Prozent sowie Totalausfälle bei einzelnen Sorten. Eine oder zwei weitere Ernten wie diese könnten die Marillenbauern wirtschaftlich ernsthaft in Bedrängnis bringen.

© Klaus Zwinger
Maurovich berichtet weiter, dass vereinzelte Marillenbauern im Notfall zu einer Beregnung greifen, die bei Frost ein bis zwei Grad Celsius wettmachen und die Blüten bei mildem Frost so schützen könnte. Gleichzeitig verweist er aber auch auf die Aufwendigkeit dieser Methode: „So viel Wasser gibt es gar nicht, dass wir das für alle unsere 35.000 Marillenbäume in Kittsee machen könnten“. Ein kleiner Lichtblick für die Obstbauern: zumindest in den nächsten zehn Tagen sollen die Temperaturen nicht unter 5 Grad fallen.