Zu einer Fahrzeugbergung wurde die Feuerwehr Mattersburg kürzlich auf den Parkplatz eines Supermarktes im Stadtgebiet alarmiert.
So bereitet man seinen Garten auf Starkregen vor
Gartentipp der Woche
Wenn es stark regnet, kann das Wasser vielerorts nicht mehr versickern. Im eigenen Garten kann man sich mit Wegen mit grünen Fugen und sogenannten Regenbeeten auf Starkregenereignisse vorbereiten. Die Expertinnen und Experten von Natur im Garten wissen, worauf man achten muss.
Dort, wo Wasser über Regenrinnen abfließt, empfehlen sich sogenannte Regenbeete.
© Natur im Garten / A. Haiden, Alexander Haiden
Auf versiegelten und betonierten Flächen kann Wasser nicht versickern. Da Starkregenereignisse aktuell regelmäßig vorkommen, sollte man auch den eigenen Garten darauf vorbereiten. „Wege mit grünen Fugen und sogenannte Regenbeete bzw. Sickermulden helfen dabei“, sind sich die Expertinnen und Experten von Natur im Garten sicher. Diese sollten am besten dort angelegt werden, wo Dachwasser über Regenrinnen oder Wege abfließt. Der Boden sollte durchlässig und nicht lehmig sein.
Vor dem Anlegen empfehle es sich, ein paar Aspekte zu prüfen, heißt es bei Natur im Garten: Ist genug Abstand zum Haus, zum Grundwasser, zur Grundstücksgrenze vorhanden? Liegt die Fläche abfallend vom Haus? Ein Versickerungstest zeige dann, wie rasch Wasser versickern kann und wie groß das Beet sein sollte.
Bepflanzt werden die Regenbeete bevorzugt mit heimischen Pflanzen. In der Sonne und einem Boden, der Feuchtigkeit länger hält, wachsen etwa Wasserdost, Bertram-Schafgarbe, Blutweiderich, Sumpf-Wolfsmilch, Echter Beinwell, Sibirische Schwertlilie, Teufelsabbiss oder Schnittlauch. In der Sonne und auf einem Boden, in dem Wasser rasch versickert, eignen sich Heil-Ziest, Storchschnabel Arten, Wilder Majoran, Katzenminze, Echtes Johanniskraut und Echte Schafgarbe. Regenbeete nehmen mehr Wasser auf als Rasen. Ihre Blüten bieten Nahrung für Insekten. „Wer dazu Natursteine, Holzelemente und eine kleine Wasserstelle ergänzt, schafft ein kleines Paradies für Tiere“, sagen die Expertinnen und Experten.
In Zusammenarbeit mit „Natur im Garten“ gibt es jeden Freitag einen Gartentipp aus unterschiedlichen Themengebieten. Informationen rund um Hochbeete, Kräuterernte sowie Sommer- und Wintergemüse erwarten die NÖN-Leserinnen und -Leser. Die Expertinnen und Experten von „Natur im Garten“ geben Tipps und Tricks für Niederösterreichs Hobbygärtnerinnen und Hobbygärtner.