In der Oberen Hauptstraße in Gols wächst derzeit ein neues Wohnprojekt der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft.
Podersdorf am See bleibt Hochburg der ÖVP
Gemeindeanalyse
Bürgermeisterin und ÖVP-Kandidatin Michaela Wohlfart kann bei den Wählern punkten.
732 Vorzugsstimmen für ÖVP-Kandidatin Michaela Wohlfart.
© ÖVP, Ronald Fenk
Nur in zwei Gemeinden des Neusiedler Bezirks ist die Volkspartei nach der Landtagswahl am vergangenen Sonntag die stärkste Kraft. Eine davon ist Podersdorf am See.
Die ÖVP hat zwar auch hier an einem großen Minus (9 Prozent) zu knabbern, bleibt mit 36,6 Prozent der Stimmen aber klar vor der SPÖ (32,8 Prozent) auf Platz eins. Die FPÖ wird in Podersdorf mit 24,8 Prozent dritte. Einen Anteil am – im Vergleich zu vielen anderen Gemeinden im Burgenland – guten Ergebnis der Türkisen hat Michaela Wohlfart.
Die Bürgermeisterin der Tourismusgemeinde trat als ÖVP-Kandidatin im Wahlkreis 1 (Bezirk Neusiedl) an. Ihr Einsatz für die Volkspartei wurde mit 732 Vorzugsstimmen goutiert. Von 14 Kandidaten auf der Wahlkreisliste holte sie damit das viertbeste Ergebnis hinter Markus Ulram, Gerald Handig und Rudolf Strommer.
SPÖ und Grüne konnten ihr Ergebnis aus dem Jahr 2020 in Podersdorf nicht wiederholen und fuhren kleinere Verluste ein.
Als Gewinnerinnen gehen hier die FPÖ (Zuwachs von 19,9 Prozent) und die NEOS (Zuwachs von 1,2 Prozent) hervor. Die Liste Hausverstand spielte in Podersdorf am See keine Rolle.
Zurück zur Einleitung: Die zweite Gemeinde im Bezirk in der die Volkspartei Nummer eins bleibt ist übrigens Halbturn, die Heimatgemeinde des ÖVP-Klubobmanns Markus Ulram.
SPÖ 32,8 % (-3,9)
ÖVP 36,6 % (-9)
FPÖ 19,9 % (+ 12,2)
GRÜNE 6,6 % (- 0,8)
NEOS 3,5 % (+ 1,2)
HAUS 0,6 %.