Am Attersee fand das Tauchlager des Landesfeuerwehrverbandes statt. Auch Taucher aus dem Bezirk Mattersburg waren dabei.
37-Jähriger würgte Ex-Freundin bei Streit um Auto: Bewährungsstrafe
Bezirk Mattersburg
Um das gemeinsam gekaufte Auto ging es Mitte März 2025 bei einem Streit zwischen zwei Ex-Lebenspartnern.
Der 37-Jährige gab zu, gegenüber seiner Ex-Freundin gewalttätig geworden zu sein.
© BVZ/Kirchmeir
Der Vorfall fand in der Wohnung der Ex-Freundin eines 37-jährigen Mannes aus dem Bezirk Mattersburg statt. Er hatte den Tag mit der Frau und zwei Kindern verbracht - eines der Kinder ist der gemeinsame Sohn des getrennt lebenden Paares.
Abends, als sich die Frau bereits schlafen gelegt hatte, stieg plötzlich Wut in dem 37-Jährigen hoch. „Ich wollte das Geld für das gemeinsam gekaufte Auto zurück“, erklärte er bei der Gerichtsverhandlung wegen gefährlicher Drohung und Körperverletzung am 20. Mai 2025 vor Gericht.
„Ich hielt es nicht mehr aus - der ganze Psychoterror“, schilderte er seine emotionale Situation.
Ex-Freundin aus dem Schlaf gerissen
Er riss die Frau aus dem Schlaf, drohte ihr, er werde die Scheiben des Autos einschlagen und sie umbringen. Dann würgte er seine im Bett liegende Ex-Freundin und biss sie in die Wange. Wie die Frau später zu Protokoll gab, habe sie Angst verspürt und kaum Luft bekommen.
Vor Gericht war der Angeklagte großteils geständig. Er habe aber nicht, wie es auch in der Anklageschrift zu lesen war, gedroht, die Kinder umzubringen.
Angeklagter: „Ich konnte mich nicht mehr kontrollieren“
„Ich konnte mich nicht mehr kontrollieren“, sagte der Angeklagte. „Wäre ich gegangen, wäre es das Allerbeste gewesen“, meinte er reuig.
„Was wollten Sie erreichen?“, fragte die Richterin. „Ich wollte den Autoschlüssel oder das Geld“, antwortete der 37-Jährige.
Ex-Freundin will, dass der Mann „Hilfe bekommt“
„Ich will nur, dass er Hilfe bekommt“, sagte die 42-jährige Ex-Lebensgefährtin des Angeklagten. „Er muss sein Leben in den Griff bekommen.“ Schluchzend entschuldigte sich der Angeklagte bei ihr, daraufhin kamen der Frau ebenfalls die Tränen.
Der bereits vorbestrafte 37-Jährige wurde zu vier Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Außerdem wurde Bewährungshilfe angeordnet.