Grilltrends 2025: Junge setzen auf Vielfalt, Genuss & Nachhaltigkeit

Start in die Grillsaison

Würstel, Gemüse und Geflügel bleiben die Favoriten am Grill – doch die neue Generation bringt Schwung in die niederösterreichische Grillkultur. Die Kotányi Grillstudie 2025 zeigt: Junge Grillfans setzen auf internationale Trends, nachhaltige Zutaten und digitale Inspiration.

Von Von NÖN Redaktion

Junge Grillfans lassen sich immer häufiger digital inspirieren. Sie interessieren sich auch für nachhaltige Grilltrends – etwa Fleischalternativen, Zero Waste und Kohle-Alternativen.

Junge Grillfans lassen sich immer häufiger digital inspirieren. Sie interessieren sich auch für nachhaltige Grilltrends – etwa Fleischalternativen, Zero Waste und Kohle-Alternativen.

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Die Klassiker behaupten sich: Würstel (76 %), Geflügel (74 %) und Gemüse (68 %) stehen weiterhin ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Doch die Vielfalt wächst. Street-Food-Trends wie Tacos, Satay-Spieße, Bao Buns und vegetarische Alternativen wie Jackfruit- oder Pilz-Steaks finden zunehmend ihren Weg auf den Grill – vor allem bei der jüngeren Generation, die offen für Neues ist und gerne experimentiert. Insgesamt probieren 32 Prozent der Befragten internationale oder pflanzliche Neuheiten aus.

„Die neue Kotányi Grillstudie, die wir gemeinsam mit Marketagent durchgeführt haben, zeigt, dass die Österreicherinnen und Österreicher viel Freude am Grillen haben. Sie bestätigt aber auch, dass sich die österreichische Grillkultur über die Jahre grundlegend verändert hat und heute erfrischend vielfältig und weltoffen ist. Vielleicht ist das der Grund, warum sich auch immer mehr junge Menschen für das Grillen begeistern“, erklärt Dominik Mattes, Director Marketing & Innovation bei Kotányi.

Genuss, Qualität und Nachhaltigkeit im Fokus

Für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zählt beim Einkauf vor allem der Geschmack (61 %), gefolgt von Qualität (56 %) und der Natürlichkeit der Zutaten ohne künstliche Zusatzstoffe (30 %). Besonders beliebt sind Kräuter- oder Gewürzbutter (50 %) sowie flüssige Marinaden und Beizen (43 %). Ein Drittel greift auf fertig mariniertes Grillgut zurück, während 31 Prozent zusätzlich Kräuter- und Gewürzsaucen verwenden. 26 Prozent würzen puristisch mit Salz und Pfeffer, ein Viertel stellt eigene Trockengewürz-Rubs zusammen oder nutzt fertige Gewürzmischungen.

Auch bei der Grillmethode gibt es klare Vorlieben: 52 Prozent bevorzugen den klassischen Kohlegrill, 31 Prozent nutzen Gas, rund ein Fünftel grillt elektrisch.

Die junge Generation setzt neue Akzente

Junge Grillfans lassen sich immer häufiger digital inspirieren. Sie greifen nicht nur zu internationalen Street-Food-Ideen, sondern interessieren sich auch für nachhaltige Grilltrends – etwa Fleischalternativen, Zero Waste und Kohle-Alternativen. Zudem geben sie im Schnitt etwas mehr für Grillgut und Beilagen aus (22 Euro pro Person gegenüber 20 Euro im Durchschnitt).

Süßes vom Grill ist besonders bei den 15- bis 19-Jährigen gefragt: 26 Prozent dieser Altersgruppe bereiten Desserts wie Schokobananen oder Marshmallows am Grill zu, während es über alle Altersgruppen hinweg elf Prozent sind.