Sauberer Strom für Tausende: PV-Projekt Nickelsdorf II in Betrieb

Grüne Energie

Das Parndorfer Unternehmen PÜSPÖK hat das Photovoltaik-Projekt Nickelsdorf II abgeschlossen. Die Anlage mit einer Leistung von 68 Megawattpeak (MWp) erstreckt sich über 53 Hektar und liefert künftig Strom für rund 23.000 Haushalte sowie Unternehmen in der Region.

Von Birgit Böhm-Ritter

Fertigstellung Nickelsdorf II – das Agri-PV-Projekt Nickelsdorf II ist erfolgreich abgeschlossen: Hochleistungs-Solarmodule mit 68,1 MWp Nennleistung liefern erneuerbare Energie und bilden die Basis für die geplante nachhaltige Doppelnutzung mit landwirtschaftlicher Bewirtschaftung.

Fertigstellung Nickelsdorf II – das Agri-PV-Projekt Nickelsdorf II ist erfolgreich abgeschlossen: Hochleistungs-Solarmodule mit 68,1 MWp Nennleistung liefern erneuerbare Energie und bilden die Basis für die geplante nachhaltige Doppelnutzung mit landwirtschaftlicher Bewirtschaftung.

© Püspök

Nach der Inbetriebnahme von Nickelsdorf I im vergangenen Jahr setzt PÜSPÖK damit seine Ausbaupläne im Bereich Erneuerbare Energien fort. Geschäftsführer Lukas Püspök sieht in der Kombination aus Photovoltaik, Windkraft und Batteriespeichern eine zentrale Lösung für eine stabile und kostengünstige Stromversorgung. „Die Verbindung dieser Technologien macht heimischen Strom aus Erneuerbarer Energie noch günstiger und nahezu konstant verfügbar“, so Püspök.

Hybridpark soll Netzausbau-Kosten sparen

Nickelsdorf II ist Teil eines größeren Projekts, das erneuerbare Stromquellen effizienter vernetzen soll. Gemeinsam mit Windparks in Mönchhof und Gols sowie geplanten Batteriespeichern entsteht ein sogenannter Super-Hybridpark. Dieser soll Schwankungen in der Stromerzeugung ausgleichen und den Netzausbau entlasten. Bis 2026 will PÜSPÖK die eigene Photovoltaik-Kapazität um mehr als 400 MWp erweitern.

Sauberer Strom für Tausende: PV-Projekt Nickelsdorf II in Betrieb

© Püspök

Auch die landwirtschaftliche Nutzung bleibt erhalten. Wie bereits bei Nickelsdorf I werden die Flächen durch eine Agri-Photovoltaik-Anlage doppelt genutzt. Schafe der Familie Prantl beweiden die Flächen unter den Solarmodulen, was eine umweltfreundliche Pflege der Anlage ermöglicht. „Die Verbindung von biologischer Landwirtschaft und Erneuerbarer Energie stellt für uns eine logische Optimierung dar“, erklärt Julia Prantl.

Bürgermeister: „Starkes Zeichen für Nachhaltigkeit“

Nickelsdorfs Bürgermeister Gerhard Zapfl begrüßt die Erweiterung der Photovoltaikanlage als wichtigen Schritt für die Gemeinde. „Nickelsdorf bleibt eine Vorzeigeregion für Erneuerbare Energie. Die Realisierung dieses Projekts ist ein starkes Zeichen für nachhaltige Entwicklung und die verantwortungsbewusste Nutzung von Flächen“, betont er.

Sauberer Strom für Tausende: PV-Projekt Nickelsdorf II in Betrieb

© PUESPOEK/alexlangphoto.com

Während die Stromproduktion in Nickelsdorf II bereits läuft, soll 2026 ein Batteriespeicher das Energiesystem weiter stabilisieren. Das Projekt ist Teil der langfristigen Strategie, die Versorgungssicherheit mit erneuerbarem Strom in der Region zu verbessern.