Grüne wollen fünf Fahnen für Menschenrechte

Gegen Diskriminierung

Grünen-Klubobfrau Regina Petrik regt an, am Landhaus in Eisenstadt Zeichen gegen Ausgrenzung und Benachteiligung zu setzen. Dafür sollen auch eigene Fahnen entworfen werden.

Von Von BVZ Redaktion

Grünen-Klubchefin Regina Petrik will noch mehr Fahnen am Landhaus hissen.

Grünen-Klubchefin Regina Petrik will noch mehr Fahnen am Landhaus hissen.

© Millendorfer

Vieles laufe schon gut im Burgenland, aber bei Weitem nicht alles, sieht es die grüne Klubobfrau als Aufgabe der Gesellschaft, ein Zeichen gegen Diskriminierung zu setzen, und das in sämtlichen Bereichen. Der Einsatz des Landes soll vor allem auch öffentlich sichtbar sein: Deshalb schlägt Petrik vor, beim Eingang des Landhauses im Lauf des Jahres fünf verschiedene Fahnen zu hissen: Zu Beginn des Jahres für die Anliegen der Volksgruppen, im Frauenmonat März die Fahne für Gleichstellung, im Juni die Regenbogenfahne, im September zu Schulbeginn eine Fahne für die Inklusion und eine rund um den Tag der Kinderrechte  im November.

Gibt es noch keine eigene Fahne für die jeweilige Gruppe, so könne man in Zusammenarbeit mit einzelnen Institutionen und Betroffenen eine entwerfen, regt Petrik an. Den Antrag dazu haben die Grünen schon eingebracht, jetzt hofft man auf Einigkeit im Landtag: "Zu jedem Bereich gibt es auch politische Anliegen und teilweise auch bereits Maßnahmen", so Petrik, "es geht aber zugleich darum, im Alltag ein Zeichen zu setzen."