„Wir rollen für deine Gesundheit“: Roadshow der Krebshilfe Burgenland

HPV-Impfung

Die Krebshilfe Burgenland tourt mit einer Roadshow durch die Schulen um Jugendliche über Gebärmutterhalskrebs zu informieren und auf die kostenlose HPV-Impfung aufmerksam zu machen.

Von Michaela Grabner

Roadshow-Stopp am Gymnasium Oberpullendorf. Primaria Eva Pavelka (2.v.l.) informierte die Schüler und Schülerinnen wie Noah, Jan, Sophie und Hanna. Mit am Bild Biologielehrerin Eva Zvonarits, Direktor Markus Neuhold und Maria Zachs (l.) von der Krebshilfe Burgenland.

Roadshow-Stopp am Gymnasium Oberpullendorf. Primaria Eva Pavelka (2.v.l.) informierte die Schüler und Schülerinnen wie Noah, Jan, Sophie und Hanna. Mit am Bild Biologielehrerin Eva Zvonarits, Direktor Markus Neuhold und Maria Zachs (l.) von der Krebshilfe Burgenland.

© Michaela Grabner

Es gibt kein vernünftiges Argument gegen die HPV-Impfung, aber viele gute Gründe dafür. Unter diesem Slogan versucht die Krebshilfe Burgenland mit Unterstützung der Ärzteschaft auf die kostenfreie Impfung gegen HPV (Humane Papillomavoren) aufmerksam zu machen. Zuletzt machte man etwa am Gymnasium „Franz Liszt“ Oberpullendorf Station, wo die neue Gynäkologie-Primara der Klinik Oberpullendorf, Eva Pavelka, die Schülerinnen und Schüler der vierten bis sechsten Klassen über Gebärmutterhalskrebs und vor allem die Möglichkeit sich mittels Impfung davor zu schützen, informierte. Parallel dazu wurde ein Infofolder an die Eltern versendet. Bei einem weiteren Termin Ende April wird es dann die Möglichkeit geben, sich direkt an der Schule kostenfrei impfen zu lassen.

Aktuell wird die Impfung bundesweit für alle zwischen 9 und 30 Jahren kostenfrei. Im Burgenland wird die Impfung aktuelll im Rahmen einer Aktion auch für Menschen über 30 Jahren günstiger angeboten.

Die HPV-Impfung sollte idealerweise möglichst früh vor Beginn der sexuellen Aktivität erfolgen, da einerseits die Immunantwort bei jungen Menschen am höchsten ist - Jugendliche brauchen daher nur zwei Impfdosen, Erwachsene drei - und andererseits in der Regel noch keine Ansteckung mit HPV erfolgt ist. Sie kann nicht nur vor gynäkologischen Krebsarten schützen, sondern auch vor anderen Krebserkrankungen, können HPV-Infektionen doch auch Risikofaktoren für die Entstehung eines Mandel- oder Zungengrundkarzinoms sein. Auch Analkrebs und Peniskrebs können durch HPV ausgelöst werden. Mehr Infos auf www.krebshilfe.net.