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Apotheke Oberpullendorf: zum Vortrag über Demenz geladen
Informationsveranstaltung
In der Apotheke Oberpullendorf fand vor vielen Interessierten ein Vortrag über das immer mehr präsente Thema Demenz statt.
Vor dem Vortrag. Apotheker Clemens Szczepanski, Bürgermeister Hannes Heisz, Vortragender Wolfgang Ott und Apotheker Alfred Szczepanski.
© BVZ_dd
Demenz betrifft immer mehr Menschen und stellt sowohl Betroffene als auch Angehörige vor große Herausforderungen. Dementsprechend groß war der Andrang zu dem vor Kurzem stattfindenden Vortrag in der Apotheke Oberpullendorf. Nach der Begrüßungsrede durch Apotheker Alfred Szczepanski betonte Allgemeinmediziner Wolfgang Ott das vorbildliche Arzt- und Apothekenverhältnis zum Wohle der Patienten hier in Oberpullendorf. Die Erkrankung hat nach wie vor ein soziales Stigma und wird daher erst sehr spät thematisiert.
„260.000 Demenzerkrankte im Jahr 2050 erwartet“
Die Besucher wurden von Ott über die Anzeichen, Diagnose und mögliche Unterstützungsmaßnahmen informiert. „Aktuell haben wir hier in Österreich 130.000, im Jahr 2050 werden es an die 260.000 Demenz-Fälle sein.“ Auch erläuterte der Mediziner die Einteilung der verschiedenen Demenzformen, die Vorbeugung, die Therapieformen, den Umgang mit Betroffenen und beleuchtete auch ethische Fragen: „Das Maß allen Handelns muss die Lebensqualität von Demenzerkrankten sein und nicht die ökonomische Zwänge. Menschen mit Demenz haben das Recht auf körperliche, geistigte und seelische Unversehrtheit und Selbstbestimmung.“