Bürger konnten Ideen zur Mobilität in Deutschkreutz einbringen

Infoveranstaltung

Bürger konnten im Rahmen eines Infoabends Wünsche und Anregungen zum Thema Mobilität vorbringen.

Von Elisabeth Tritremmel

Beim Infoabend. Bürgermeister Andreas Kacsits (5.v.r) und Vize Jürgen Hofer (4.v.l.) mit dem Projektteam.

Beim Infoabend. Bürgermeister Andreas Kacsits (5.v.r) und Vize Jürgen Hofer (4.v.l.) mit dem Projektteam.

© Elisabeth Tritremmel

Die Marktgemeinde Deutschkreutz ist eine von sieben Pilotgemeinden in Österreich, die Teil des Projekts „Trans|formator:in“der TU Wien ist. Es beschäftigt sich mit der Gestaltung öffentlicher Räume im Sinne aktiver Mobilität, öffentlichem Verkehr und hoher Aufenthaltsqualität. Ausgangspunkt war die Attraktivierung des Bahnhofes, so Bürgermeister Andreas Kacsits.

Nun fand eine Info- und Bürgerbeteiliungsveranstaltung im Vinatrium statt. "Es ist wichtig, dass wir gemeinsam in einen Diskussionsprozess eintreten. Daher interessiert uns, was bereits gut funktioniert und wo es Verbesserungsbedarf gibt", erklärte Andreas Friedwagner, Geschäftsführender Partner von der Firma verracon. Deutschkreutz habe gute Voraussetzungen in punkto Mobilität, da es eine direkte Verbindung nach Wien gibt und es auch ein wichtiger Umsteigepunkt sei.

Im Rahmen des Abends gab es dann Diskussionen an Thementischen, wo sich die Teilnehmer zu den Themen Bildung, Pendeln und Arbeit, Freizeit, Versorgung sowie Tourismus und Wohnen austauschen und Anregungen einbringen konnten. Unter anderem wurde betont, dass der Schulhof ein sehr wichtiger Punkt im Ort ist, da sich dort viele Kinder und Jugendliche auch außerhalb der Schulzeit treffen. Die Teilnehmer identizifierten auch einige Gefahrenstellen bei Wegen und Kreuzungen. Die Bahnverbindung nach Wien wurde als gut befunden, jedoch könnte man noch an der Geschwindigkeit arbeiten. Auch Radabstellanlagen beim Bahnhof und im ganzen Ort wurden genannt.

Außerdem wurden erste Ergebnisse einer Umfrage betreffend des neuen Mobilitäskonzeptes präsentiert. Unter anderem konnten das Erscheinungsbild des Bahnhofes, seine Aufenthaltsqualität, die Barrierefreiheit und die Parksituation vor Ort bewertet werden. Rund 200 Deutschkreutzer haben teilgenommen. Besonders wichtig waren ihnen gute Bedingungen fürs Radfahren und Zufußgehen sowie die Aufenthaltsqualität an öffentlichen Plätzen.

Nach den Ergebnissen der Umfrage sind die Leute in Deutschkreutz sehr viel mit dem Auto, aber auch mit dem Rad und zu Fuß unterwegs. Nicht so häufig genutzt werden Bus oder BAST. Rund um den Bahnhof ist den Befragten für ein attraktives Umfeld vor allem die Gestaltung des Vorplatzes mit Bäumen und Bänken wichtig, sichere Wege und Querungen für Fußgänger und den Radverkehr sowie Übersichtstafeln mit einer Echtzeitanzeige.

„Wir nehmen viel mit aus Deutschkreutz, wir schauen uns das jetzt an. Wir kommen im Herbst wieder, um konkrete Maßnahmen zu diskutieren", so Friedwagner.

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Bürger konnten Ideen zur Mobilität in Deutschkreutz einbringen

© Elisabeth Tritremmel

Bürger konnten Ideen zur Mobilität in Deutschkreutz einbringen

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