Stinatz saniert seine Kanäle ohne Aufgrabung

Infrastruktur

15,2 Kilometer Kanalnetz werden umweltschonend in Schuss gehalten – mit digitalem Leitungskataster und modernster Technik.

Von Bertie Unger

Im Zuge der aktuellen Maßnahmen wurden in Zusammenarbeit mit der MM-Kanal-Rohr-Sanierung GmbH Kanalrohre bis zu einer Größe von DN 600 saniert und rund 420 Schächte gewartet.

Im Zuge der aktuellen Maßnahmen wurden in Zusammenarbeit mit der MM-Kanal-Rohr-Sanierung GmbH Kanalrohre bis zu einer Größe von DN 600 saniert und rund 420 Schächte gewartet.

© Gemeinde

Im Rahmen eines groß angelegten Sanierungsprojekts wurden im Gemeindegebiet von Stinatz Schadstellen im öffentlichen Kanalnetz beseitigt und das auf innovative, grabungsfreie Weise. Der Vorteil: Kein Aufreißen von Straßen, kaum Lärm oder Staub, und ein schneller Ablauf der Arbeiten.

„Bei der unterirdischen Kanalsanierung kamen vorrangig Verfahren zum Einsatz, die bei Schadensklassen 4 und 5 angewendet werden und keine Aufgrabungen erfordern“, betont Bürgermeister Andreas Grandits.

Bereits vor vier Jahren wurde mit Unterstützung des Ingenieurbüros Wachter ein digitaler Leitungskataster erstellt. Das ist eine wichtige Grundlage für die zielgerichtete, nachhaltige Wartung. Die Vorteile: raschere Störungserkennung, vorausschauende Planung und optimierte Kostenkontrolle.

Das Investitionsvolumen beträgt rund 480.000 Euro.