Trotz 6:2-Kegel-Heimsiegen nicht alles eitel Wonne

Kegeln

Sowohl Schlainings Damen, als auch die Herren, gewannen, waren aber nicht nur glücklich – aus unterschiedlichen Gründen.

Von Von Daniel Fenz

 Regina Grafl, Gabriella Nemes-Juhasz, Martina Vegerbauer, Lisa Marie Pimperl, Gabriele Genser, Teodora Marth und Elfriede Artner (stehend v.l.) bekamen von Tibor Molnar und Markus Marth Blumen zum Weltfrauentag.

Regina Grafl, Gabriella Nemes-Juhasz, Martina Vegerbauer, Lisa Marie Pimperl, Gabriele Genser, Teodora Marth und Elfriede Artner (stehend v.l.) bekamen von Tibor Molnar und Markus Marth Blumen zum Weltfrauentag.

© DKV Schlaining

Damen:In der Superliga Damen empfingen die Schlainingerinnen Steyr auf ihrer Bahn in Oberpullendorf. Schon bei der Aufstellung war den Südburgenländerinnen klar, dass die Gäste voll auf Angriff gehen und den Heimischen das Leben schwer machen würden. Alles lief auf ein spannendes Spiel hinaus, wobei vor allem Gabriella Nemes-Juhasz einen guten Job machte und mit der Tagesbestleistung von 573 Kegeln ihren Damen den Erfolg bescherte. Das Resümee: ein 6:2-Heimsieg, aber mit noch viel Luft nach oben. „Wir konnten zwar unseren Heimvorteil ausnutzen, aber für die kommende Woche muss eine deutliche Steigerung erfolgen, wenn wir im Endspiel um Platz drei der Tabelle gegen die extrem heimstarken St. Pöltner Frauen spielen“, so der Tenor der Schlainingerinnen.

Die werden nun versuchen, die potenziell riesengroße Überraschung in Niederösterreich zu schaffen. „Wir hoffen auf ein gutes Spiel und bedanken uns außerdem bei unserem Trainerteam für die Rosen zum Weltfrauentag.“

Herren:In der 1. Bundesliga Herren Ost sollte die negative Serie der Schlaininger mit dem 6:2-Sieg im Derby gegen Steinberg beendet sein. Mannschaftsbester der Schlaininger war wieder einmal Peter Horvath mit 590 Kegeln. Einziges Manko:

„Leider haben wir damit unseren Gegner in den Abstiegskampf verwickelt“, resümierte Spieler Peter Treiber. Kommendes Wochenende steht das nächste Derby gegen Ritzing auf dem Programm. „Es wird sicher wieder eine enge Partie.“