Im Burgenland wird noch intensiver für Kinder und Enkel vorgesorgt, als in anderen Bundesländern. Die Sparstudie der Erste Bank zeigt aber auch, dass gerne konservativ veranlagt wird. Dabei können schon kleine Beträge auf lange Sicht große Summen bringen - und das wird durch das „Zukunftsdepot“ des Bundes jetzt besonders interessant.
Rot-grüne Verhandlungen: Erste Details zum Regierungsprogramm
Klima, Fachkräfte, Ehrena
Seit vier Tagen wird im Kulturzentrum Eisenstadt intensiv verhandelt: Ein gemeinsames Regierungsprogramm könnte vielleicht schon in kurzer Zeit das Ergebnis sein. Jetzt ist von ersten „Durchbrüchen“ zu hören; unter anderem soll es ein eigenes Klimaschutzgesetz im Land geben, drei neue Lehrwerkstätten zur Fachkräfte-Ausbildung sowie eine „Ehrenamts-Versicherung“.
Landeshauptmann Doskozil und Grünen-Landessprecherin Haider-Wallner beim Auftakt der Gespräche. Die Verhandlungen laufen gut, wie man hört.
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Dass die Gespräche zum rot-grünen Programm von „gegenseitiger Wertschätzung“ und auch von Kompromissbereitschaft geprägt seien, hat man in den vergangenen Tagen rund um das Eisenstädter Kulturzentrum öfter gehört: Dort verhandeln Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Grünen-Chefin Anja Haider-Wallner und die Teams die Eckpunkte der geplanten Koalition. Und jetzt ist auch von ersten Details zu hören.
Im Kern geht es, wie angekündigt, um Bereiche wie Nachhaltigkeit, Gesundheitspolitik, Pflege, Sicherheit, Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Zu den „klassischen“ Themen kündigen sich einige spannende Details an: So dürften sich die Landes-SPÖ und die Grünen auf ein eigenständiges Klimaschutzgesetz für das Burgenland geeinigt haben.
Damit könnte man auch einen ersten der angekündigten „Kontrapunkte“ zur parallel verhandelten blau-türkisen Bundesregierung setzen, wo zuletzt etwa das Ende des Klimatickets angekündigt wurde. Im künftigen burgenländischen Gesetz sollen Themenbereiche wie der Erneuerbaren-Ausbau, Verkehr, Abfallwirtschaft und Bodenschutz aufgehen.
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Neue Wege wollen Rot und Grün, wie man hört, in der Lehrlingsausbildung gehen - mit drei überbetrieblichen Lehrwerkstätten und als Antwort auf den Fachkräftemangel. Noch detaillierter: Tourismusberufe sollen im Umfeld der Therme Stegersbach ausgebildet werden, für Elektrotechnik ist eine Lehrwerkstätte in Pinkafeld im Gespräch, für Metalltechnki der Standort Eisenstadt. An einem Konzept für heimische Fachkräfte arbeitet das Land schon seit Längerem zusammen mit der Wirtschaftskammer.
Zudem soll das Südburgenland ein eigenes Tierschutzhaus bekommen, in dem sich Ehrenamtliche und angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemeinsam um ausgesetzte Tiere kümmern. Stichwort „Ehrenamt“: Dem Vernehmen nach sollen all jene, die sich in führenden Funktionen engagieren, ein kostenloses Versicherungspaket angeboten bekommen. Eine „Ehrenamts-Versicherung“ als Anreiz also, das mit Rechtsschutz für Bürgermeister und Vizes, Amtsleiter, Obleute und Kassiere Sicherheit bieten würde.