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Junge Talente beim MINT-Tag im Gymnasium Oberpullendorf fördern
Kompetenzen
Im Gymnasium konnten sich am Freitag Volksschüler spielerisch mit den MINT-Themen auseinandersetzen.
Bei einer Station. Anikö Benkö, Markus Neuhold, Christian Vlasich, Alexander Weber (BUZ), Christina Schlaffer und Alfred Lehner schauten am Freitag auch bei den Stationen vorbei.
© Elisabeth Tritremmel
„Heute sind neben 600 Schülern noch 130 zusätzliche aus den Volksschulen im Haus“, meinte Markus Neuhold, Direktor des Gymnasiums „Franz Liszt“, am Freitag. Gemeinsam mit der MINT-Region Mittelburgenland und unterstützt durch die Bildungsdirektion Burgenland lud das Gymnasium Oberpullendorf nämlich zum MINT-Tag ein. Unter dem Motto „Taucht ein in eine Welt voller Experimente und Entdeckungen!“ konnten die Kinder dabei an interaktiven Stationen selbst aktiv werden und die Fächer Physik, Chemie, Biologie, Mathematik, Informatik, Technik und Design spielerisch kennenlernen. In Chemie und Physik wurden unter Anleitung von Gymnasium-Schülern Experimente durchgeführt, in Biologie beschäftigte man sich mit den Sinnesorgangen. „Hubschrauer“ wurden im Rahmen von Technik und Design gebastelt, in Mathematik Rätsel gelöst sowie Roboter programmiert. Am MINT-Tag kamen auch der 3D-Drucker, ein Roboterarm sowie eine MarioKart-Rennstrecke zum Einsatz. „Das Team am Gymnasium Oberpullendorf bietet jungen Menschen in der Region ein zukunftsorientiertes und vielfältiges Bildungsangebot. Im Rahmen unserer Schulautonomie nimmt der MINT-Bereich eine wichtige Rolle ein, was sich in verschiedenen Projekten und Initiativen abbildet. Das Gymnasium war auch eine der ersten MINT-Schulen. Was unsere Schüler hier zeigen, das passiert auch an der Schule. Wir suchen auch aktiv den Kontakt nach außen, damit die Kinder viel Lebensweltbezug mitnehmen“, so Neuhold.
Bildungsdirektor Alfred Lehner führte aus: „Wir wollen die Kinder auf dem Lebensweg individuell begleiten, daher ist es auch notwendig, Begabungen möglichst früh zu erkennen. Die sogenannten MINT-Kompetenzen werden durch große Herausforderungen in unserer Gesellschaft immer bedeutender. Umso wichtiger ist es, bereits Kinder in der Volksschule für Naturwissenschaften und Technik zu begeisterten.“ Die Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung Burgenland, Anikö Benkö, begrüßte den MINT-Tag ebenfalls, da man damit Kinder und Jugendliche in diesem Bereich fördere: „Jedes MINT-Talent wird gebraucht, es ist wichtig, dass von Beginn an geschaut wird, welche Talente in den Kindern schlummern.“
Christian Vlasich, Geschäftsführer des BUZ-Neutal und Koordinator der MINT-Region, erklärte: „Im Rahmen eines Förderprojektes wurde mit Mitteln von Leader MIttelburgenland plus sechs Stationen entwickelt, die von Künstlicher Intelligenz bis Robotik sowie Elektromobilität einen spielerischen Zugang zu Technik schaffen. Diese werden heute zum ersten Mal eingesetzt und stehen ab sofort den Partnern im MINT-Netzwerk zur Verfügung.“
Die MINT-Region Mittelburgenland wurde 2024 mit acht Unternehmen, vier Schulen, einem Kindergarten und sechs Gemeinden gestartet.
Das Ziel sei es, das Mittelburgenland zu einer florierenden Region für MINT-Fächer zu machen, führte Christian Vlasich weiter aus: „Jeder Baustein ist wichtig. Wir wollen unsere Kinder und Jugendlichen bestens für die Zukunft vorbereiten. Das ist es, was alle Player in der MINT-Region zusammenschweißt.“
© Elisabeth Tritremmel