Geteilter Verlust in Unterfrauenhaid

Landtagswahl

SPÖ und ÖVP verloren in Unterfrauenhaid beide jeweils um die 6 Prozent, den Großteil an die FPÖ.

Von BVZ Redaktion

Nach dem Auszählen der Stimmen in Unterfrauenhaid analysierte Bürgermeister Thomas Niklos in seiner Funktion als ÖVP-Bezirksgeschäftsführer im Bürgerbüro Ergebnisse mit Bezirksparteiobmann Niki Berlakovich und Sandra Heisz.

Nach dem Auszählen der Stimmen in Unterfrauenhaid analysierte Bürgermeister Thomas Niklos in seiner Funktion als ÖVP-Bezirksgeschäftsführer im Bürgerbüro Ergebnisse mit Bezirksparteiobmann Niki Berlakovich und Sandra Heisz.

© Michaela Grabner

Um 13,2 Prozent bzw. 66 Stimmen legte die FPÖ in Unterfrauenhaid zu. Diese holte sie sich von SPÖ und ÖVP, die beide je 26 Stimmen im Vergleich mit der Wahl 2020 verloren haben. „Mit einem Stimmenanteil von 30,3 Prozent und hinsichtlich der Differenz zum Ergebnis bei der letzten Wahl liegen wir besser als der Durchschnitt auf Landes- und Bezirksebene. Damit können wir einen positiven Aspekt hervorheben dennoch sind die verlorenen Stimmen bedauerlich“, so Bürgermeister Thomas Niklos.

Stimmenstärkste Partei war die SPÖ mit 46,2 Prozent. Die Grünen erreichten 3 Prozent – mit Lackenbach das drittschlechteste Ergebnis im Bezirk. Auch für die NEOS war Unterfrauenhaid ein schwieriges Pflaster, mit 0,8 Prozent erreichte man nur das zweitschlechteste Ergebnis im Mittelburgenland. Die erstmals angetretene Liste Hausverstand erreichte 0,2 Prozent – was im Bezirk das zweitschlechteste Ergebnis (gemeinsam mit Lutzmannsburg) bedeutet.

Gemeindeergebnis

SPÖ 46,2% (-6,5), ÖVP 30,2% (-6,1), FPÖ 19,6 % (+13,2), GRÜNE 3,0% (+0,8), NEOS 0,8% (-0,2), HAUS 0,2%.