Im Eisenstädter Wahlkreis (Bezirk plus Freistädter Rust und Eisenstadt) kann die SPÖ ihre Spitzenposition leicht ausbauen, während die ÖVP herbe Verluste hinnehmen muss.
Landtagswahl-Analyse Wahlkreis Eisenstadt liegt voll im Landestrend
Im Eisenstädter Wahlkreis (Bezirk plus Freistädter Rust und Eisenstadt) kann die SPÖ ihre Spitzenposition leicht ausbauen, während die ÖVP herbe Verluste hinnehmen muss.
Die Landes-SPÖ muss einen Regierungssitz für die grüne Chefin Anja Haider-Wallner freimachen; ob diese Landesvize oder Landesrätin wird, ist ebenso offen wie die Frage, wen es im Team von Hans Peter Doskozil „erwischt“. Neue Klubchefs gibt es indes gleich bei allen drei Oppositions-Fraktionen.
Beide waren somit nur eine Periode im Landtag vertreten.
SPÖ unangefochten an der Spitze. FPÖ und ÖVP sind in Neudorf nahezu gleich stark.
Noch vor der Sitzung des ÖVP-Landesparteivorstandes war nicht ganz klar, ob es am Ende auch personelle Änderungen geben wird. Die interne Kritik war hörbar, auch ein Medientermin wurde abgesagt. Per Aussendung gab Landesobmann Christian Sagartz bekannt, dass man nun eine Reformgruppe einsetzen werde. Bis zum Ergebnis am 16. Juni wird Sagartz in jedem Fall Obmann bleiben, er wird jetzt auch Klubchef im Landtag. Die beiden noch freien Landeslisten-Mandate gehen an Gerald Handig und Bernd Strobl.
Bei den burgenländischen Freieheitlichen waren nach der Wahl einige Personalfragen zu klären: neun Mandate im Landtag, ein Wechsel im Nationalrat, ein neuer Bundesratsabgeordneter und zu guter Letzt noch ein neuer Klubdirektor. Das Team rund um Alexander Petschnig, Norbert Hofer und Hans Tschürtz hat die Fragen jetzt beantwortet und auch noch einmal auf die gescheiterte Regierungsbeteiligung zurückgeblickt.
Mit bundesweiter Signalwirkung wollen Landeshauptmann Doskozil und Grünen-Chefin Haider-Wallner in kurzer Zeit eine Koalition auf die Beine stellen. Im Bund wurde diese Ankündigung auch schon eifrig diskutiert. Im Land sind ÖVP und FPÖ als abgeblitzte Partner wenig erfreut.
Die Zeichen im Burgenland stehen auf Rot-Grün. Die SPÖ Burgenland wird nach der Landtagswahl Koalitionsverhandlungen mit den Grünen aufnehmen. Das gab Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Montag bekannt. Die neue Landesregierung - mit einem grünen Sitz - soll schon sehr bald stehen und ein „Gegenentwurf“ zur Bundesregierung werden.
Der Markt St. Martiner Bürgermeister dürfte in das Landesparlament einziehen.
Bis zu einem gewissen Grad überrascht, aber motiviert zeigten sich die burgenländischen Grünen nach der Bekanntgabe der Koalitionsgespräche seitens des Landeshauptmannes. Die grüne Landessprecherin Anja Haider-Wallner will „konstruktiv und kritisch“ in die Gespräche gehen und erinnerte an das Versprechen im Wahlkampf: „Wir sind bereit, Regierungsverantwortung zu übernehmen.“
Die SPÖ Burgenland präsentiert am heutigen Montag ihre Entscheidung darüber, mit wem sie konkrete Verhandlungen über die neue Landesregierung aufnimmt.
Sieben Stimmen (+2,6 Prozent) konnte die SPÖ im Vergleich zu 2020 gewinnen.
In Stoob liegt die SPÖ mit 54,3% vorne, trotz Verlusten von 6,2%. Die FPÖ hat mit +15,4% stark zugelegt.
Die FPÖ erzielte mit 300 um 154 Stimmen mehr als bei der Wahl 2020.
Mit 57 Prozent zeigt man sich seitens der SPÖ in Weingraben sehr zufrieden.
Die SPÖ erreichte in der Großgemeinde Weppersdorf 58,8%, das ist ein Minus von 6,5%. Auch die ÖVP musste Verluste von 4,7 % hinnehmen und landete bei 10,6%. Die FPÖ konnte mit +12,3% kräftig zulegen und ist nun mit insgesamt 23,6% die zweitstärkste Partei.
Die FPÖ konnte 24,5 Prozent der Stimmen für sich verbuchen.
Bürgermeisterin Doris Birner kandidierte auf Platz 4 der ÖVP-Bezirksliste und erreichte 519 Vorzugsstimmen auf der Bezirks- und 86 auf der Landesliste.
Mit Vizebürgermeisterin Natascha Thurner (SPÖ), Gemeindevorstand Katharina Thrackl (ÖVP) und Grünen-Bezirkssprecherin Federica Hannel gab es drei Kandidatinnen von drei Parteien aus Kobersdorf.
Raidings Bürgermeister Markus Landauer hofft auf eine Koalition im Sinne der Gemeinden.
Bürgermeister Christian Weninger sieht im Verlust der SPÖ einen Auftrag dafür, mehr Überzeugungsarbeit im Dorf zu leisten.
SPÖ und ÖVP verloren in Unterfrauenhaid beide jeweils um die 6 Prozent, den Großteil an die FPÖ.
Alle 27 Gemeinden des Neusiedler Bezirks sind bereits ausgezählt. Das Ergebnis spiegelt den landesweiten Trend wider.
In Draßmarkt verloren SPÖ und ÖVP, die NEOS konnten mit 2,8 Prozent das bezirksweit beste Ergebnis erreichen.
Die SPÖ schnitt in Kaisersdorf am drittbesten im Bezirk Oberpullendorf ab.
Während sich das Ergebnis aller anderen Parteien im Vergleich zu 2020 um weniger als ein Prozent veränderte, verlor die ÖVP 10,6 Prozent, die FPÖ gewann 14,0 Prozent.
Die FPÖ Burgenland hat ihren für Donnerstagabend geplanten Landesparteivorstand in Mattersburg abgesagt. Die Sitzung soll nachgeholt werden, sobald feststeht, mit wem Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) die neue Landesregierung verhandeln will. Norbert Hofer führte bereits das Sondierungsgespräch mit ihm, als Indiz dafür, dass es somit keine Koalition mit den Blauen gibt, wollte er die Vertagung des Vorstands im APA-Gespräch nicht verstanden wissen.
Mit einem Plus von 18,4 Prozent erzielte die FPÖ in Pilgersdorf ihren größten Zuwachs im Bezirk Oberpullendorf und mit 25,1 Prozent Stimmenanteil ex aequo mit Ritzing ihr bestes Ergebnis.
Wie in vielen anderen Gemeinden, so musste die SPÖ auch in Neudörfl beim prozentualen Ergebnis leichte Verluste hinnehmen. In absoluten Stimmenzahlen konnte jedoch ein Zugewinn verzeichnet werden. Bürgermeister Posch spricht über seine Wunschkoalition, die geringe Wahlbeteiligung in Neudörfl und über seine Zeit als Landtagsabgeordneter.
Mit mehr als einem Viertel der abgegebenen Stimmen belegt die FPÖ in Neudörfl den zweiten Platz hinter der SPÖ. Die ÖVP rutscht auf knapp zehn Prozent ab und erzielt damit eines der schlechtesten Ergebnisse im Bezirk. Die GRÜNEN Neudörfl liegen knapp über dem Durchschnitt ihrer Landespartei.
SPÖ bleibt in Neutal mit 63,5 Prozent stark. Die ÖVP verzeichnet mit 12% ein Minus von 6,5%.
SPÖ und FPÖ sind in Bruckneudorf traditionell stark. Ein Bruckneudorfer zieht in den Burgenländischen Landtag ein.
Die ÖVP und die FPÖ schnitten in Großhöflein auf die Stimme genau gleich ab. Platz eins holte aber ungefährdet die SPÖ mit 43,9 Prozent und einem Plus von 2,3 Prozent.
Große und unerwartete Umbrüche blieben in Müllendorf aus. Die SPÖ liegt ziemlich genau im Landesschnitt, die ÖVP hatte hier die geringsten Verluste im Bezirk zu beklagen. Die FPÖ legte „nur“ 9,3 Prozent zu und überholte die Grünen - die mit 8,1 Prozent aber noch immer stärker dastehen als auf Landesebene.
Die FPÖ rund um Bezirksspitzenkandidat Sandro Waldmann schaffte erstmals ein Grundmandat. Bleibt Heinrich Dorner in der Regierung, kommt auch Markt St. Martins Ortschef Jürgen Karall in den Landtag.
In wenigen Tagen steht fest, mit wem die SPÖ die Verhandlungen zur Landesregierung starten wird. Es gibt einiges, das für – und gegen – die drei möglichen Varianten FPÖ, ÖVP und Grüne spricht.
Die FPÖ konnte in der Bezirkshauptstadt um 13 Prozent zulegen, die SPÖ verlor nur geringfügig um 1,4 Prozent, die ÖVP musste 9,9 Prozent einbüßen.
In Großpetersdorf konnte die SPÖ mehr als die Hälfte der Wählerstimmen halten. Die FPÖ verdrängt die ÖVP von Platz zwei.
Die BVZ hat alle 25 Gemeinden im Bezirk Eisenstadt inklusive der Landeshauptstadt und der Freistadt Rust unter die Lupe genommen. Wie Ihre Heimatgemeinde abgeschnitten hat und was für Veränderungen die Landtagswahlen 2025 im Bezirk gebracht haben, finden Sie hier.
Die Freiheitlichen legen im Bezirk Mattersburg um 12,42 Prozent zu, die Volkspartei verzeichnet ein Minus von 6,83 Prozent. Die SPÖ verliert zwar 5,26 Prozent, ist jedoch nach wie vor klar die stärkste Kraft.
Keine großen Vorzugsstimmen-Erfolge für die Kandidaten aus der Grenzgemeinde.
In der Stadtgemeinde Neusiedl am See jubeln vor allem die SPÖ und die FPÖ über das Ergebnis bei der Burgenländischen Landtagswahl am gestrigen Sonntag. Zwei Neusiedlerinnen werden einen Sitz im Landtag bekommen. Zugewinne gibt es für die NEOS, große Erleichterung herrscht bei den Grünen. Für die Liste Hausverstand gibt es weniger als ein Prozent der Stimmen.
Großes Plus für SPÖ. FPÖ im Aufwind, dennoch bleibt die ÖVP am zweiten Platz.
In Pama verdienen SPÖ und ÖVP noch den Titel Großpartei.
Nur zwei Tage nachdem der ÖVP-Landesparteivorstand seinem Chef Christian Sagartz das Vertrauen ausgesprochen hat, werden die Ablösegerüchte immer lauter. Als Folge der Wahl-Niederlage könnte es in absehbarer Zeit doch noch zu einem Wechsel an der Spitze der Volkspartei kommen. Als Nachfolger soll Sagartz-Vorgänger und Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner im Gespräch sein.
Die Ergebnisse aus Gattendorf spiegeln den Trend im Burgenland relativ akkurat wider.
SPÖ-Kandidatin Bürgermeisterin Silvia Pitzl mit tollem Vorzugsstimmenergebnis.
In einigen Gemeinden sind die Kräfteverhältnisse bei den Landeswahlen deutlich unterschiedlich - so auch in Hornstein. Während die ÖVP bei der Gemeinderatswahl 56,8 und bei der Bürgermeisterwahl sogar 60,8 Prozent holte, waren es bei der Landtagswahl gerade einmal 16,3 Prozent.
Kilian Brandstätter, SPÖ-Spitzenkandidat im Bezirk, zeigt sich überwältigt über den großen Zuspruch.
Rote Mehrheit: In Andau schlagen viele Herzen für Doskozil und die SPÖ.
Bislang ist noch unklar, ob Landesrätin Daniela Winkler noch einmal in die Regierung von Hans Peter Doskozil kommen wird.
Die SPÖ bleibt in Steinbrunn, der Heimatgemeinde von Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf, dominant und kratzt mit 59 Prozent an der 60er-Marke. Die ÖVP halbiert sich annähernd auf 12,3 Prozent und muss Platz zwei an die FPÖ (19,7 Prozent) abtreten.
Alle drei möglichen Koalitionspartner stehen für Gespräche mit der SPÖ-Liste Doskozil bereit: FPÖ, ÖVP und Grüne werden vom Landeshauptmann dieser Tage zu Sondierungsgesprächen eingeladen. So sehen Politologe Peter Filzmaier und IFDD-Geschäftsführer Christoph Haselmayer die Ausgangslage.
In Mörbisch gelingt es der SPÖ mit 52,59 Prozent ihren Spitzenplatz und damit die absolute Mehrheit zu halten. Die FPÖ gewinnt auf Kosten der ÖVP und der Grünen. Bürgermeisterin Bettina Zentgraf freut sich über das beste Ergebnis seit 2010, wie sie im BVZ-Interview erzählt.
60,3 Prozent für die SPÖ, fast ohne Verluste - Neufeld bleibt auch bei der Landtagswahl 2025 tiefrot. Die FPÖ verdoppelt sich auf 22,2 Prozent, die ÖVP sackt auf 7,5 Prozent und damit fast noch hinter die Grünen (6,4 Prozent) ab.
In Zillingtal konnte die SPÖ trotz Verlusten knapp die absolute Mehrheit verteidigen. Die ÖVP verlor weniger als im Landesergebnis. Die FPÖ liegt mit 20,8 Prozent erstmals auf Platz zwei.
Die Landtagswahl 2025 hat auch in der Gemeinde St. Margarethen deutliche Veränderungen gebracht. Während die SPÖ ihre Position als stärkste Kraft behauptet, musste die ÖVP empfindliche Verluste hinnehmen, und die FPÖ konnte ihren Stimmenanteil erheblich steigern.
Das Landtags- und Gemeinderatswahlen zwei Paar Schuhe sind, sieht man auch in Oslip. Dort verteidigt die SPÖ souverän Platz eins, die FPÖ hat ihr Ergebnis mehr als verdreifacht und liegt bei 16,6 Prozent.
Wie im ganzen Land kam es auch beim Oggauer Gemeindeergebnis zu deutliche Verschiebungen. Großer Wahlsieger ist auch hier die FPÖ, wenngleich es nicht für den zweiten Platz gereicht hat. Die Absolute ist zwar dahin, das Ergebnis dennoch stärker als im Landestrend. Ob Bürgermeister Thomas Schmid sein Landtagsmandat halten kann, ist noch offen.
Die SPÖ hält in Rust mit 44,9 Prozent (-4,3 Prozent) souverän Platz eins. Die FPÖ überholt die ÖVP und stellt mit Christian Ries und Michelle Whitfield künftig zwei Landtagsabgeordnete. Rust bleibt weiter bunt, mit überdurchschnittlich starken Ergebnissen der kleineren Parteien.
Die BVZ hat die Gemeindeergebnisse der Landtagswahl 2025 nach Überraschungen, Rekorden und Ergebnissen gegen den Trend durchleuchtet.
Im Kopf an Kopf-Rennen zwischen ÖVP und FPÖ behielt im Bezirk Oberpullendorf die ÖVP mit 24,5 Prozent die Nase vor der FPÖ mit 20,5 Prozent, die damit aber ihr historisch bestes Ergebnis im Bezirk erreichte und im zweistelligen Bereich zulegen konnte. Stimmenstärkste Partei bleibt klar die SPÖ mit 47 Prozent.
36 Mandate sind im burgenländischen Landtag zu vergeben. Nach der Wahl am Sonntag zeichnet sich nun ab, wer ins Landesparlament einziehen dürfte. Ein paar neue Gesichter gibt es bei SPÖ und FPÖ. Die bisher bei der ÖVP bekannten verfügen alle bereits über Abgeordnetenerfahrung.
Ob am vorgezogenen Wahltag, am „Quasivorwahltag“, mit Briefwahl oder am offiziellen Wahltag, dem 19. Jänner 2025: Zur Landtagswahl stehen mehrere Türen offen.
Die Landeswahlbehörde hat nach der burgenländischen Landtagswahl vom Sonntag die Vorzugsstimmen-Ergebnisse bekannt gegeben.
Am Sieg der SPÖ gab es kein Rütteln. Die FPÖ holte ein Plus von 15,5 Prozent und zieht mit 28,1 Prozent an der ÖVP mit 18,4 Prozent (minus 11,4 Prozent) vorbei.
Mit unserem Liveblog seid ihr am Wahlsonntag stets topaktuell informiert:
Auf unserer Übersichtsseite findet ihr alle Ergebnisse der burgenländischen Landtagswahl 2025 auf einen Blick:
In einer Woche soll feststehen, mit wem die Liste Doskozil in Regierungsverhandlungen geht. Im SPÖ-Landesparteivorstand gab's Standing Ovations für Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, jetzt werden die nächsten Schritte besprochen. Auch personell wird es in der SPÖ Bewegung geben.
Bei der Landtagswahl 2025 konnte die SPÖ in Stotzing ihre Position als stärkste Kraft verteidigen, obwohl sie leichte Verluste hinnehmen musste.
Die ÖVP verliert in ihrer Hochburg 16,6 Prozent, die Stimmen gehen fast direkt zur FPÖ. Bürgermeister Martin Radatz hat dennoch auch ein lachendes Auge, verrät er im BVZ-Gespräch.
Die SPÖ verliert 3,83 Prozent, bleibt aber mit 44,2 Prozent klar die Nummer 1 im Bezirk. Die ÖVP verliert 8,05 Prozent, bleibt aber mit 26,4 Prozent auf Platz 2. Die FPÖ legt 14,33 Prozent zu, das reicht aber mit 23,3 Prozent nur für Platz 3 vor den GRÜNEN mit 4,2 Prozent, NEOS mit 1,4 Prozent und Liste Hausverstand mit 0,52 Prozent.
Satte 15,19 Prozent legte die FPÖ im Vergleich zu den Landtagswahlen 2020 zu. Das bedeutet Platz 2 hinter der SPÖ, die mit einem Minus von 6,91 Prozent auf 46,7 Prozent der Stimmen kommt. Die ÖVP ist im Bezirk Oberwart mit einem Minus von 7,32 Prozent mit 20,7 Prozent der Stimmen nur mehr die Nummer 3.
Nach der Wahl ist vor den Koalitionsverhandlungen: Erste Parteiengespräche wird es schon diese Woche geben. Die Vorstände von SPÖ, ÖVP und Grünen tagen bereits heute, bei der FPÖ gibt man sich noch Zeit. So geht es in der Landesregierung weiter.
Hochspannung herrschte am Sonntagnachmittag im Landhaus und in den Parteizentralen: Bei der ersten Hochrechnung gab's im Landeshauptmann-Büro zufriedene Gesichter, Jubel und Applaus bei den Freiheitlichen und Freudentränen im grünen Klub. Im ÖVP-Parteihaus hatte man keinen Grund zur Freude, Enttäuschung bei NEOS und Liste Hausverstand. Hier finden SIe die Bilder zum Wahlsonntag.
Gemäß dem österreichweiten Trend ist die Wahlbeteiligung auch bei der Landtagswahl im Burgenland erstmals seit 2000 wieder gestiegen. Am Sonntag schritten 78,73 Prozent der 250.400 Wahlberechtigten und damit um 3,79 Prozentpunkte mehr als 2020 zu den Urnen. Damals war die Wahlbeteiligung im Burgenland zum ersten Mal unter die 75-Prozent-Marke gefallen (74,94 Prozent).
Beim anstehenden Koalitionspoker ließen sich die Parteien noch kaum in die Karten blicken. Als potenzielle Junior-Partner boten sich der SPÖ sowohl FPÖ, ÖVP als auch Grüne. Einige News gab es bei der Diskussion der Spitzenkandidaten im ORF aber doch.
Die meisten Burgenländerinnen und Burgenländer wünschen sich SPÖ und FPÖ in der nächsten Landesregierung.
Die SPÖ verliert die absolute Mehrheit, schneidet mit mehr als 46 Prozent aber dennoch stark ab. Die FPÖ (23,09 Prozent) überholt die ÖVP (21,97 Prozent) und landet auf Platz zwei. Die Grünen schaffen überraschend deutlich den Wiedereinzug in den Landtag mit 5,66 Prozent. NEOS (2,06 Prozent) und Liste Hausverstand (0,83 Prozent) verpassen ein Mandat.