Brand in Deutsch Jahrndorf: Hausbewohner mit Rauchgasvergiftung

Langwierige Löscharbeiten

Eine zunächst harmlos wirkende Alarmierung wegen eines Heckenbrandes hat am Mittwochabend in Deutsch Jahrndorf zu einem Großeinsatz der Feuerwehr geführt. Gelöscht werden musste ein Brand in einem Wohnhaus. Der Hausbesitzer wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

Von Von Birgit Böhm-Ritter

Die Feuerwehren standen am Mittwochabend mehr als drei Stunden in Deutsch Jahrndorf im Einsatz.

Die Feuerwehren standen am Mittwochabend mehr als drei Stunden in Deutsch Jahrndorf im Einsatz.

© FF Deutsch Jahrndorf

Gegen 21:07 Uhr wurden die Einsatzkräfte per Sirene alarmiert. Doch statt eines Heckenbrandes fanden sie ein stark verrauchtes Wohnhaus vor. Während sich die Feuerwehr um den Hausbewohner kümmerte und ihn an den Rettungsdienst übergab, rückte ein Atemschutztrupp zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor.

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Brand in Deutsch Jahrndorf: Hausbewohner mit Rauchgasvergiftung

© FF Deutsch Jahrndorf

Brand in Deutsch Jahrndorf: Hausbewohner mit Rauchgasvergiftung

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Brand in Deutsch Jahrndorf: Hausbewohner mit Rauchgasvergiftung

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Flammen breiten sich bis in den Dachstuhl aus

Schnell wurde klar, dass sich das Feuer bereits auf die Zwischendecke und den Dachstuhl ausgedehnt hatte. Zur Unterstützung forderte die Feuerwehr Deutsch Jahrndorf weitere Kräfte aus Pama, Bruckneudorf und Kittsee an. Die Drehleiter der Feuerwehr Bruckneudorf wurde eingesetzt, um den Brand von oben zu bekämpfen und Abluftöffnungen im Dach zu schaffen. Eine Drohne des Landesfeuerwehrverbands lieferte zusätzliche Lagebilder aus der Luft.

Parallel zum Innenangriff der Atemschutztrupps wurde der Dachstuhl von außen gelöscht, um ein Übergreifen der Flammen auf das Nachbargebäude zu verhindern. Das Inventar der Wohnräume wurde ins Freie gebracht, Glutnester gezielt abgelöscht. Wegen der hohen Belastung durch den Atemschutzeinsatz kam auch ein mobiler Atemluftkompressor der Feuerwehr Kittsee zum Einsatz.

Einsatz dauerte über drei Stunden

Um 23:30 Uhr konnte schließlich „Brand aus!“ gemeldet werden, die letzten Kräfte rückten um 0:35 Uhr ab. Insgesamt waren 48 Feuerwehrmitglieder aus vier Wehren sowie Rettungskräfte und die Polizei im Einsatz.