Starke rot-goldene Laufsport-Leistungen im Angesicht neuer Rekorde
Bredlinger & Co.
Caroline Bredlinger lief über 800 Meter erstmals unter zwei Minuten. Es war die Spitze starker Leistungen der rot-goldenen Athlet:innen vom vergangenen Wochenende.
Caroline Bredlinger kam in starken 1:59,83 Minuten ins Ziel.
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Die Track Night Vienna 2025 wird Caroline Bredlinger vom Laufteam Burgenland Eisenstadt wohl noch länger in Erinnerung behalten. Trotz suboptimalem Rennverlauf kam die Trausdorferin über 800 Meter in 1:59,83 Minuten ins Ziel – hinter Olympia-Semifinalistin Claudia Hollingsworth aus Australien (1:58,88), deren angezogenes Tempo Bredlinger mitgehen konnte, und deren Landsfrau Bendere Oboya (1:59,45).
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Mit dieser neuen persönlichen Bestleistung und BLV-Rekord ist die 24-Jährige die erst dritte Österreicherin nach Christiane Wildschek und Stephanie Graf, die die Zweiminuten-Schallmauer durchbrechen konnte. „Es hat sich bereits im Training abgezeichnet, dass die Leistungskurve steil nach oben gegangen ist. Ich wusste, ich kann an die Zweiminuten-Marke heranlaufen. Dass es sogar noch schneller geht, ist unglaublich.“ Bredlinger, die von ihrer Mutter Uschi trainiert wird, steigerte ihre Freiluft-Bestleistung somit um fast drei Sekunden, schob sich auf Platz zwölf der aktuellen Europarangliste vor und brachte sich so schon jetzt in eine gute Position um einen Startplatz bei der WM in Tokyo im September.
Ronja Leitner über 3.000 Meter Hindernis mit neuem Landesrekord

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Freuen durfte sich bei der Track Night Vienna auch Ronja Leitner. Die Starterin der Leichtathletik Akademie Eisenstadt lief über 3.000 Meter Hindernis in 11,37,44 Minuten neuen rot-goldenen Landesrekord (Platz sechs bei den Österreichischen Meisterschaften). Der besagte Landesrekord bestand seit fast 23 Jahren. Leitner verbesserte ihre vor knapp vier Wochen aufgestellte Bestzeit nochmal um zehn Sekunden und lief somit, wie Trainer Rolf Meixner freudig klarstellt, das fünfte Rennen in Folge persönliche Bestzeit.

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Markus Hauser mit persönlicher Bestleistung
Von Wien nach Regensburg: Bei der dortigen Sparkassen-Gala setzte Markus Hauser (LAC Unlimited Kobersdorf) ein sportliches Ausrufezeichen. Der 17-Jährige verbesserte seine persönliche Bestleistung über 1.500 Meter auf 4:00,23 Minuten, gleichbedeutend mit Platz drei im 16er-Starterfeld.

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Locsmandy erst alleine, dann Seite an Seite mit Strohmayer-Dangl
Ebenfalls in Regensburg dabei war der frischgebackene Matura-Absolvent Markus Locsmandy. Statt Maturafeier zog er es vor, noch am Abend Richtung Deutschland zu düsen, um tags darauf vor Ort aktiv zu sein. Es zahlte sich aus. Der Müllendorfer schraubte beim U20-Lauf über 400 Meter seine Bestleistung von 48,71 auf 48,28 Sekunden – obwohl das Vorbereitungs-Timing massiv beeinträchtigt war, weil das Rennen nach einem Unfall um 50 Minuten verschoben werden musste. Locsmandys Fokus ist nun die U10-EM-Norm von 48,15 Sekunden – die ist in Reichweite.

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Und nochmal Regensburg: In der 4x400 Meter-Staffel waren die Laufteam-Athleten Niklas Strohmayer-Dangl und Markus Locsmandy für Österreich am Start. In 3:08,59 Minuten wurde es am Ende Platz sieben.
Baxa, Karall und Ajkunic bei den U18-Meisterschaften
Bei den Österreichischen U18-Meisterschaften in Innsbruck wurde Max Baxa (Laufteam Burgenland Eisenstadt) seiner Favoritenrolle gerecht und holte sich nach langer Verletzungspause Gold über 400 Meter in 48,73 Sekunden. Der erst 15-jährigen Magda Karall gelang der erste Edelmetall-Lauf bei einer Österreichischen Meisterschaft. 2:17,90 Minuten bedeuteten für die Laufteam Burgenland-Athletin Bronze über 800 Meter. Klubkollegin Sumea Ajkunic wiederum lief mit 26,26 Sekunden über 200 Meter neue persönliche Bestleistung und auch das Limit für die U20-ÖM im September.