Nach den Austrian Open: Wenn die Zufriedenheit irre wird
Leichtathletik
Das Raiffeisen Austrian Open in Eisenstadt hinterließ Spuren, auch die Reaktionen vieler Athlet:innen zeigten: Das Meeting hat seinen Platz in der internationalen Leichtathletikszene gefunden. Veranstaltungschef Rolf Meixner: „Ich bin irre zufrieden.“
Rolf Meixner und Sprintstar Yohan Blake - es war nicht der einzige personelle Lichtblick des Raiffeisen Austrian Open.
© BVZ/Wagentristl, Peter Wagentristl
Persönliche Reaktionen, Mails, Social Media-Einträge, Whatsapp-Nachrichten - alles war dabei. Was Rolf Meixner und sein Kernteam rund um Ronja Leitner an Rückmeldungen auf das Raiffeisen Austrian Open erhielten. „Zusammengefasst wurden die Organisation, die Atmosphäre und der flüssige Ablauf besonders gelobt“, freute Meixner, was direkt von Seiten der Beteiligten und/oder deren Managements zu ihm kam.
„Einige meinten, dass das hier das beste Silbermeeting weltweit ist“, braucht die Veranstaltung offensichtlich keine Vergleiche scheuen. Freilich ist die Leichtathletikarena mit Abstand die kleinste Sportstätte im Bereich der internationalen Silbermeetings. „Das ändert aber nichts daran, dass die Atmosphäre direkt vor der Haupttribüne wunderbar war. Das haben die Athleten auch so wahrgenommen. Überhaupt war das Event richtig gute Werbung für Eisenstadt, das Burgenland und die Leichtathletik generell.“
1.250 Besucher waren vor Ort dabei, parallel lief die Live-Übertragung auf ORF Sport+ mit einer Zuseherzahl im fünfstelligen Bereich. „Es war die reichweitenstärkste Sendung an diesem Tag“, sagt Michael Guttmann, Sportchef des ORF Burgenland. Und Meixner wiederum schlüsselt das Publikum auf: „Wir wissen, dass ein Drittel aus Eisenstadt und Umgebung stammt, ein weiteres Drittel aus angrenzenden niederösterreichischen und burgenländischen Bezirken und das letzte Drittel aus anderen Teilen Österreichs oder aus dem Ausland.“
Sie alle sorgten bei dem Meeting für beste Stimmung.
Ein Umstand, der Meixner besonders freut: „Es war einfach eine große Sportparty mit allem, was zum Weltklassesport dazugehört. Auch den Sponsoren bringt so ein Paket natürlich etwas.“ Was es für die Zukunft dennoch zu verbessern gilt? Meixner sieht hier vor allem nur interne Abläufe, die noch runder laufen könnten. „Wir sind in der Organisation aktuell sechs, sieben Leute, die den Kern bilden. Hier haben wir uns schon von vier gesteigert. Wenn wir es schaffen und das Team so erweitern, dass wir künftig acht, neun Personen sind, dann ist es optimal.“
Diese internen Details merken Besucher und Athleten freilich nicht wirklich. Weshalb nach außen tatsächlich alles reibungslos funktionierte. Somit kann Meixner das Jahr 2024 in Bezug auf das Raiffeisen Austrian Open abschließen und organisatorisch für die nächsten Events planen. Mit einem guten Gefühl. „Ich bin wirklich irre zufrieden.“