Niklas Strohmayer-Dangl gegen Saisonende ein mehrfacher Rekordjäger

Leichtathletik

Mit einem neuen burgenländischen 200 Meter-Rekord schloss Niklas Strohmayer-Dangl die aktuelle Freiluftsaison ab. Es war nicht die einzige Bestzeit, die dem Athleten der Leichtathletik Akademie Eisenstadt gelang. „Es macht momentan einfach Spaß, jetzt fiebere ich schon den ersten Hallenwettkämpfen entgegen.“ Bis dahin steht aber aktuell eine Pause auf dem Programm.

Von Von BVZ Redaktion

Starkes Finale. So wie hier beim (erfolgreichen) 4x400 Meter-Staffel-Rekordversuch in Eisenstadt durfte sich Niklas Strohmayer-Dangl zuletzt über einige Erfolgsmomente freuen.

Starkes Finale. So wie hier beim (erfolgreichen) 4x400 Meter-Staffel-Rekordversuch in Eisenstadt durfte sich Niklas Strohmayer-Dangl zuletzt über einige Erfolgsmomente freuen.

© Martin Ivansich

Der österreichische 4x400 Meter-Staffelrekord in der U23-Klasse in Eisenstadt, eine neue persönliche 400 Meter-Bestleistung (46,35 Sekunden) und burgenländischer 400 Meter-Rekord in Graz, dazu eine 50,99 Sekunden-Zeit zuletzt beim Praczke Memorial-Sieg in Prag über die 400 Meter Hürden und nun eine neue persönliche Bestleistung über 200 Meter beim Meeting in Andorf (Oberösterreich) von 21,53 Sekunden, gleichbedeutend mit neuem Burgenland-Rekord: Niklas Strohmayer-Dangl kam im Finish der Outdoor-Saison so richtig auf Touren.

Niklas Strohmayer-Dangl gegen Saisonende ein mehrfacher Rekordjäger

© zVg

Noch dazu, wo er über verschiedene Distanzen schnell war - das zeigt, dass die körperliche Komponente stimmt. „200 Meter ist nicht gerade meine Paradedisziplin, ich bin ziemlich glücklich mit der Zeit“, ließ der 22-jährige Neufelder nach seinem letzten Freiluftwettkampf wissen. „Schön, die Saison mit diesen Rennen abzuschließen. Man sieht, dass ich einen Schritt in die richtige Richtung gemacht habe - und das, obwohl ich in der Vorbereitung verletzungsbedingt Probleme hatte.“

Alles Schnee von gestern. Nun überwiegen die Positiv-Vibes. Zudem gibt Niklas Strohmayer-Dangl seinem Körper etwas Pause, ehe in knapp drei Wochen der schrittweise Aufbau beginnt. „Ich fiebere schon wieder den ersten Hallenwettkämpfen entgegen und werde nach der Pause wieder voll attackieren.“ Denn der Erfolgs- und Rekordhunger des Burgenländers ist definitiv noch nicht gestillt. „Ich will mich auch danach wieder weiter steigern.“