Staatsmeisterschaften: EM-Limit als Lohn für Markus Locsmandy
Leichtathletik
Für Markus Locsmandy waren die Staatsmeisterschaften in Linz ein voller Erfolg. Caroline Bredlinger verteidigte zudem ihren Titel über 800 Meter.
Markus Locsmandy (2.v.l.) durfte sich über einen ganz starken 400 Meter-Auftritt freuen.
© ÖLV/Alfred Nevsimal
Über 400 Meter gelang dem 16-jährigen Müllendorfer Markus Locsmandy der große Wurf. Platz acht bei den Großen und 49,81 Sekunden bedeuteten das erreichte Limit für die U18-EM in Banska Bystrica, die von 18. bis 21. Juli steigt. „Endlich konnte ich mir mein großes Ziel erfüllen. Nach langem und hartem Training bin ich die 400 Meter genau nach Plan gelaufen und habe mich mit dem U18 EM-Limit belohnt.“
© Laufteam Burgenland
Das erfolgreiche Staatsmeisterschafts-Debüt des Youngsters rundeten 1:57,12 Minuten über 800 Meter ab, was eine weitere Steigerung seiner persönlichen Bestzeit bedeutete. Apropos 800 Meter. Hier war Locsmandys Laufteam Burgenland-Kollegin Caroline Bredlinger wieder einmal nicht zu schlagen. Bei großer Hitze lief sie, wie schon in den letzten Jahren, von Beginn an vorne weg. In 2:04,56 Minuten gewann sie nicht nur alleine den Kampf gegen den Wind, sondern auch das Rennen – über vier Sekunden vor der ersten Verfolgerin, Katharina Stöger.
Besseres Gefühl für Caroline Bredlinger
„Nach dieser schwierigen Saison, war selbst der Antritt bei den Staatsmeisterschaften mental nicht einfach. Ich habe einfach schon gemerkt, wie müde ich bin und dass jetzt nur mehr eine Pause hilft. Dass dennoch im Alleingang diese Zeit möglich war, hat selbst mich etwas überrascht. Ich bin zufrieden und kann jetzt mit einem besseren Gefühl und dem Titel in der Tasche die Pause genießen,“ resümierte Bredlinger nach ihrer erneuten Titelverteidigung. Marie Glaser (Leichtathletik Akademie Eisenstadt) lief in persönlicher Bestzeit (2:12,16) auf Platz sechs und über 1.500 Meter auf Platz vier.

© ÖLV/Alfred Nevsimal, Alfred Nevsimal
Silber holte Leichtathletik Akademie Eisenstadt-Athlet Niklas Strohmayer-Dangl über 400 Meter Hürden. Mit 51,99 Sekunden musste er nur seinem „ewigen Rivalen“ Leo Köhldorfer (51,07) den Vortritt lassen. Das sagte der 22-Jährige: „Nach einem durchwachsenen Aufbau die letzten Wochen, in dem mich immer wieder kleinere Verletzungen geplagt haben, bin ich froh wieder eine solide Zeit abgeliefert zu haben. Jetzt geht's für mich wieder zurück ins Training. Ich möchte ein paar Wochen gut und verletzungsfrei trainieren und dann meine Bestleistung attackieren.“

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Über 1.500 Meter ging Emil Bezecny an den Start – am Ende wurde der Spezialist über die Langstrecken Zwölfter.