Mit dem Projekt „Ein Haus geht, ein Ort bleibt“ soll das Areal der ehemaligen Volksschule und des Kindergartens neu gestaltet werden. Geplant sind neun Startwohnungen, ein Pflegekonzept für ältere Menschen und ein neuer Dorfplatz.
Bad Tatzmannsdorf: Literarischer Abend begeisterte im „Büchertraum“
Lesungen
Drei regionale Autorinnen sorgten im Büchertraum für Unterhaltung und regten zum Nachdenken an.
Foto v. l.: Sandra Gyaky, Marlene Harmtodt-Rudolf, Edith Schedl, Josefine Reiter und Beatrix Bojarra.
© zvg
Nach einer kurzweiligen Einführung der Büchertraum-Inhaberinnen Sandra Gyaky und Beatrix Bojarra kamen über 50 Besucher im Büchertraum in den Genuss, drei Autorinnen aus der Region zu hören.
Den Auftakt machte Josefine Reiter aus Bad Tatzmannsdorf mit ihren wortgewandten Kurztexten. Ihre Bücher „Zeitlose Gedanken“ und „gewitzt-verschmitzt-zugespitzt“ spiegeln ihre pro-europäische Haltung und christliche Werte wider.
Marlene Harmtodt-Rudolf präsentierte sowohl ernste als auch humorvolle Kurzgeschichten. Die Bad Tatzmannsdorferin absolvierte die „Schule der Dichtung“ bei H. C. Artmann, gründete 1992 die örtliche Autorenrunde und leitet seit 1994 den Literaturverein „Die Trommel“. Für ihr literarisches Werk erhielt sie 2011 den Theodor-Kery-Literaturpreis.
Zum Abschluss las Edith Schedl aus Oberschützen. Nach vier Jahrzehnten in Wien engagiert sie sich seit ihrer Pensionierung kulturell in ihrem Heimatort. Sie veröffentlichte 2005 die Lebenserinnerungen des Schuhmachermeisters Johann Georg Bruckner aus Oberschützen. Kürzlich erschien ihr Buch „Vielfalt – Mein Oberschützener Kaleidoskop“, das humorvolle und ernste Texte vereint.
Eine rundum gelungene Veranstaltung, die in gemütlicher Atmosphäre mit interessanten Gesprächen ausklang.