Am Attersee fand das Tauchlager des Landesfeuerwehrverbandes statt. Auch Taucher aus dem Bezirk Mattersburg waren dabei.
Shawarma zum Schwärmen: Syrisches Street Food lockt nach Antau
Levantinisch
Seit Mitte Juli gibt es bei Mohammad Salah Jouds „Latakiano Imbiss“ im Antauer Gewerbegebiet levantinisches Street Food wie Shawarma und Kibbeh - und die wohl einzigen frisch zubereiteten Falafel im Burgenland. Ein Geheimtipp, nicht nur für die Hackler der Umgebung.
Mohammad Salah Jouds "Latakiano Imbiss" in Antau bietet seit Mitte Juli levantinisches Street Food - ein absoluter Geheimtipp.
© BVZ/Wagentristl (2), zVg (1)
„Ich mache wirklich alles selbst“, erklärt Mohammad Salah Jouds beim BVZ-Lokalaugenschein, während er frisch die Falafel mixt und knetet. Nicht einmal am Wiener Naschmarkt bekommt man die levantinischen Kichererbsen-Bällchen extra auf Bestellung zubereitet, sondern meist vorgearbeitet und -frittiert. „Wenn ich wohin essen gehe, verzichte ich meistens auf die Falafel - frisch sind sie viel besser.“
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Neben seinen herausragenden Falafel kommen auch seine typisch syrischen Shawarma und österreichisch-angehauchten Grillhendl-Sandwich gut an. „Ich mische alle Gewürze selbst, das Hendl zieht 48 Minuten in meiner Marinade, bevor es auf den Grill kommen.“ Sogar Gurkerl und weiße Rüben legt der Antauer Neo-Gastronom ein.
Als weitere syrische Spezialität hat Joud auch Kibbeh im Angebot: Faschierte Lamm-Bällchen in Bulgur-Panier. Ein zu Unrecht unbekannter orientalischer Snack um schlanke 2,50 Euro pro Stück.

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Seit Mitte Juli hat sein „Latakiano Imbiss“ im Antauer Gewerbegebiet geöffnet, der Name kommt von seiner syrischen Heimatstadt Latakia. Aktuell ist sein Food Truck noch ein Insider-Tipp der dortigen Arbeiter - zu denen er selbst acht Jahre lang gehörte, bis das Antauer Unternehmen, bei dem er tätig war, aus wirtschaftlichen Gründen Stellen abbauen musste.
Der Standort ist dabei relativ gut versteckt und eigentlich genau hinter dem Bahnhof Wulkaprodersdorf gelegen, allerdings bereits auf Antauer Hotter im Gewerbegebiet.

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Auch wegen eher mäßiger Online-Werbung läuft das Geschäft abseits ehemaliger Kollegen und anderer Hackler noch eher schleppend an, berichtet er: „Die Leute, die zu mir essen kommen, waren aber bisher alle begeistert und haben das Essen weiterempfohlen“, ist Joud dennoch zufrieden. Auch erste Stammgäste hat er bereits gewonnen.

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Das Urteil der BVZ beim Lokalaugenschein: der eher mäßige Andrang kann wohl nur an fehlender Bekanntheit und dem Standort im Antauer Betriebsgebiet liegen - mit levantinischen Street Food hat Mohammad Salah Joud jedenfalls eine kulinarische Lücke gefunden, die er ähnlich erfolgreich füllt wie die Mägen seiner Gäste.
Geöffnet hat der Latakia Imbiss von Montag bis Freitag, jeweils von 10 bis 14 und von 17 bis 19 Uhr. Die Öffnungszeiten könnten sich nach einigen Wochen Probephase allerdings noch ändern.