Elf Welpen starten Ausbildung zum Militärhund in Kaisersteinbruch

Militärhundezentrum

Als Taufpaten für die Rottweiler und Belgischen Schäfer fungierten Schülerinnen und Schüler der zweiten Klasse der Volksschule Bruckneudorf.

Von Von Susanne Müller

Die Kinder hängten gemeinsam mit Verteidigungsministerin Klaudia Tanner den Welpen ihre Dienstmarken um.

Die Kinder hängten gemeinsam mit Verteidigungsministerin Klaudia Tanner den Welpen ihre Dienstmarken um.

© Müller

Angesichts der weltweiten Konflikte gewinne die „geistige Landesverteidigung“ zunehmend an Bedeutung, erklärte Benjamin Jäger, der Kommandant des Militärhundezentrums in Bruckneudorf, warum man hier regelmäßig Schülerinnen und Schüler der Volksschule Bruckneudorf zu Besuch hat. „Die Kinder erfahren dabei spielerisch, wie aus einem Welpen ein Militärhund wird“, so Jäger.

Nun durften sie auch die Patenschaft für den R- und S- Wurf der neuen Hundegeneration im Militärhundezentrum übernehmen. Schülerinnen und Schüler der zweiten Klasse hängten den vier Rottweiler- und sieben Belgischen Schäfer-Welpen ihre Dienstmarken um. Mit diesem kleinen Festakt werden die elf Hunde in den Dienst gestellt und ihre Ausbildung zu Wach- und Schutzhunden, sowie zu Spürhunden für Drogen und Sprengstoff kann beginnen.

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Elf Welpen starten Ausbildung zum Militärhund in Kaisersteinbruch

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Elf Welpen starten Ausbildung zum Militärhund in Kaisersteinbruch
Die künftigen Militärhunde mit ihren Hundeführern, Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Kommandant Benjamin Jäger, dem Präsidenten des Österreichischen Kynologenverbands, Philipp Ita, sowie den Taufpatinnen Emilia und Emma.

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Elf Welpen starten Ausbildung zum Militärhund in Kaisersteinbruch

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Unterstützt wurden die Kinder dabei von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. „Verantwortung zu tragen, in einer Zeit, die unsicherer geworden ist, ist keine Selbstverständlichkeit“, ging Tanner auf ein Zitat aus dem „Kleinen Prinzen“ ein, das Militärdekan Alexander Wessely den Kindern ans Herz gelegt hatte: „Man ist zeitlebens für das verantwortlich, was man sich vertraut gemacht hat.“ Das gelte für Hunde ebenso wie für unsere Heimat, meinte Wessely.

Die Ministerin lobte das Militärhundezentrum zudem für seinen international guten Ruf: „Das Militärhundezentrum genießt tatsächlich Weltruhm und hat sein Netzwerk bis nach Ghana.“ Seit der Gründung des Zentrums im Jahr 1964 wurden hier über 2.400 Hunde ausgebildet.

Der Welpentaufe war in der Volksschule Bruckneudorf ein Wettbewerb zur Namensfindung vorausgegangen. Dementsprechend hören die jungen Hunde nun auf die Namen Rookie, Roxy, Reiya, Ruby und Simba, Suma, Stitch, Socke, Smokey, Sky und Swiftie.