Am Samstag hieß es „Happy Halloween“ bei den Ritzinger Naturfreunden.
Ab 1. Jänner gilt die Gelbe Formel (auch) im Burgenland
Müllentsorgung
Mit 2025 startet österreichweit das Einwegpfand-System und im Burgenland gleichzeitig die Mix-Sammlung im Gelben Sack.
Gelbe Formel. BMV-Geschäftsführer Johann Janisch, BMV-Obmannstellvertreter Georg Rosner, BMV-Obmann Michael Lampl und Andreas Pertl (ÖSTERREICH SAMMELT) erklärten die Mix-Sammlung im Gelben Sack, die mit kommenden Jahr auch im Burgenland umgesetzt wird.
© MIchaela Grabner
Leichtverpackungen plus Metallverpackungen minus Pfand ist gleich Gelber Sack. „Unsere Gelbe Formel ist eine ganz einfache Rechnung", betont Andreas Pertl von „ÖSTERREICH SAMMELT". Gemeinsam mit den Obleuten und dem Geschäftsführer vom Burgenländischen Müllverband (BMV) präsentierte er die Details zum österreichweiten Start des Einwegpfands und zur neuen Mix-Sammlung des Gelben Sacks im Burgenland. "Durch das Einwegpfand sollen die Voraussetzungen für hochwertiges Recycling geschaffen werden. Gleichzeitig ist dies ein wichtiger Schritt für den Ressourcen- und Umweltschutz", so BMV-Obmann Michael Lampl.
Mit Einführung des Einwegpfands wird für jede PET-Flasche und jede Metalldose mit einem Volumen von 0,1 bis 3 Liter ein Pfand von 0,25 Euro eingehoben, welches bei der Rückgabe rückerstattet wird. Rückgabestellen müssen innerhalb von 300 Metern von Verkaufsstellen vorhanden sein. Eine Kennzeichnung der bepfandeten Gebinde durch ein Pfandlogo soll Verbrauchern das Erkennen und die Rückgabe erleichtern. "Wichtig für eine effzienze Sortierung ist, dass die Gebinde in einem ordentlichen Zustand, also unzerdrückt, zurückgegeben werden", führte BMV-Obmannstellvertreter Georg Rosner aus.
Das Einwegpfandsystem macht den Gelben Sack "schlanker" und schafft so Platz für die Mix-Sammlung. Ab 1. Jänner können auch im Burgenland alle nicht bepfandeten Kunststoff- und Metallverpackungen – sofern sie größenbedingt nicht in die Abfallsammelstelle gehören - im Gelben Sack oder in der Gelben Tonne entsorgt werden. Dort sollen dann Kunststofflaschen für Wasch- und Reinigungsmittel sowie Körperpflegeprodukte, Tetrapaks, Joghurtbecher, Schalen von Obst und Fleisch, Folienbeutel von TIefkühlwaren oder Knabbergebäck oder Verpackungen von Wurst- und Käseaufschnitten neben Verpackungen aus Metall und Aluminium wie Konservendosen, Tierfutterdosen, Kronkorken und Senftuben, etc. landen.
„Die blauen Metallcontainer neben den Altglasbehältern kommen im Laufe des nächsten Jahres weg“, klärt Geschäftsführer Johann Janisch auf. Mit Hilfe morderner Sortieranlagen wird eine effiziente Trennnung der im Gelben Sack gesammelten Materialien gewährleiste, um wertvolle Rohstoffe wiederverwerten zu können.