Zwölf Länder, tausend Geschichten und Erfahrungen, die weit über das Reisen hinausgehen: Michael Pahr erzählt warum es sich lohnt, die Welt auf eigene Faust zu entdecken.
Digitalisierung mit Verantwortung in Pinkafeld
NEOS Stadtgespräche
Reges Interesse zeigte sich beim 11. Pinkafelder Stadtgespräch mit Hannes Werthner, zu dem die NEOS Pinkafeld geladen hatten.
Hannes Werthner (3.v.l.) zu Gast beim 11. Pinkafelder Stadtgespräch mit dem dem Team von NEOS Pinkafeld
© NEOS Pinkafeld
In seinem Vortrag beleuchtete Hannes Werthner, emeritierter Professor und ehemaliger Dekan der Fakultät für Informatik an der TU Wien, die Chancen und Risiken technologischer Entwicklungen, die unser Leben zunehmend prägen. Unter dem Titel „Digitaler Humanismus – Digitalisierung und Künstliche Intelligenz" spannte sich der Bogen von den technischen Grundlagen bis zu den ethischen und sozialen Fragen, die mit Digitalisierung und dem Einsatz von KI einhergehen.
Derr gebürtige Oberschützer, einer der führenden Köpfe der Debatte um den Digitalen Humanismus, betonte die Notwendigkeit, die technologische Entwicklung aktiv zu gestalten und nicht bloß passiv zu akzeptieren. Digitalisierung müsse im Sinne des Gemeinwohls und menschlicher Werte reguliert und weiterentwickelt werden. „Digitaler Humanismus bedeutet, dass der Mensch im Zentrum steht – nicht die Technologie“, unterstrich Werthner.
„Die zahlreichen Fragen und Wortmeldungen haben gezeigt, wie sehr das Thema die Menschen beschäftigt. Digitalisierung ist längst kein Zukunftsthema mehr, sondern betrifft uns alle – beruflich wie privat. Gerade deshalb braucht es eine klare Haltung: Digitalisierung muss menschlich, transparent und freiheitsorientiert gestaltet werden“, zeigte sich NEOS-Gemeinderat Eduard Posch über das große Publikumsinteresse erfreut.
Moderiert wurde der Abend von Christian Krutzler.