Mit fünf Verträgen sichern Land Burgenland und ÖBB Investitionen von insgesamt 109,55 Millionen Euro in die Modernisierung und den Ausbau mehrerer Bahnstrecken und Bahnhöfe.
Nach dem Abschiedsfest zieht es Regina Petrik zur Katholischen Aktion
Neuer Job
Mit ihrem Klubteam, politischen Wegbegleitern wie Alt-Landeschef Hans Niessl, mit Kolleginnen und Kollegen ihrer früheren Jobtour und einem Auftritt des Landhaus-Chors feierte Ex-Grünen-Chefin Regina Petrik den Abschied aus der Politik. Ab September ist sie neue Generalsekretärin der Katholischen Aktion Österreich.
Hoher Besuch beim Abschiedsfest. Militärkommandant Gernot Gasser (l.) und Landespolizeidorektor Martin Huber mit der früheren Grünen-Klubobfrau und Landessprecherin Regina Petrik.
© Wolfgang Millendorfer
„Regina wollt's wissen“ - das abgewandelte Motto ihrer einstigen Jobtour stand beim Abschiedsfest für eineinhalb Jahrzehnte Politkarriere: Auf die blickte Regina Petrik in der Orangerie in Eisenstadt nicht alleine zurück, sondern gemeinsam mit früheren Kolleginnen und Kollegen - ob politisch oder von einem der zahlreichen „Schnupper-Jobs“, die sie abseits der Landespolitik in den Supermarkt, ins Altenwohnheim oder zur Raaber-Bahn geführt hatten.
Bevor die neue Grünen-Chefin Anja Haider-Wallner in einer Woche im Landtag als Klubobfrau angelobt wird, richtete das Klubteam für die scheidende Chefin das Fest aus, bei dem ausdrücklich nicht nur Grüne eingeladen waren. Neben Alt-Landeshauptmann Hans Niessl, Militärkommandant Gernot Gasser oder Landespolizeidirektor Martin Huber fanden sich unterden Gästen auch Landesrechnungshof-Direktor René Wenk, Esterhazy-Vorstand Matthias Grün oder Autorin Jutta Treiber.
Die grüne Prominenz war vertreten durch die Nationalrats-Klubchefin Sigi Maurer, die auch die Laudatio hielt, die Abgeordneten Sibylle Hamann und Michel Reimon sowie Bundesgeschäftsführerin Angela Stoytchev - und natürlich die früheren und heutigen MItstreiterinnen und Mitstreiter, wie Petriks (ehemaliges) Klubteam mit Landtagsabgeordnetem Wolfgang Spitzmüller, Gerhard Mölk, Christoph Gerhardt und Sabine Jandl-Jobst.
„Back to the Roots“ im neuen Job
Nach den Danksagungen und der Feier im entspannten Kreise - inklusive Auftritt des Landhaus-Chors, mit dem Petrik selbst auf der Bühne stand -, war es dann auch für die Geehrte des Abends an der Zeit, danke zu sagen: „Ich war sehr gerne Politikerin, weil ich viele Chancen des Mitgestaltens hatte. Die parlamentarische Arbeit bietet ja einige Möglichkeiten dafür – auch für eine Abgeordnete einer kleineren Oppositionspartei. Das hätte ich aber nicht machen können, wenn ihr mir nicht die Möglichkeit dazu gegeben hättet.“
Als ausgebildete Pädagogin, frühere Erwachsenenbildnerin und Mediatorin, zieht es Regina Petrik nach der Politik wieder zurück zu jener Organisation, in der sie bereits als Vizepräsidentin tätig war: zur Katholischen Aktion Österreich. Dort hat sich die Ex-Grünen-Chefin für den Posten der Generalsekretärin beworben, den Job tritt sie mit September an. In der größten Laienorganisation der Katholischen Kirche setzt Petrik dann wieder auf die Zusammenarbeit, von der Jungschar bis zur Männer- und Frauenbewegung.