Mattersburg: Die Basketballkörbe sind wieder aufgestellt!

Nun „mobile Variante“

Die entfernten Körbe beim Verkehrserziehungsplatz waren Gesprächsthema in Mattersburg. Nun stehen sie wieder – und das Gerücht, wonach die Mattersburger Feuerwehr ohne Rücksprache mit der Gemeinde gehandelt habe, ist damit aus der Welt geschafft.

Von Richard Vogler

Seit Freitag vergangener Woche können am Verkehrserziehungsplatz bei der HAK wieder Körbe geworfen werden.

Seit Freitag vergangener Woche können am Verkehrserziehungsplatz bei der HAK wieder Körbe geworfen werden.

© Facebook / Thomas Tschach

Zur Vorgeschichte: Bereits Ende Juni fanden im und beim Pappelstadion die Landesfeuerwehrwettkämpfe statt. Für die Feierlichkeiten am Verkehrserziehungsplatz wurde ein großes Festzelt bestellt.

Einige Zeit nach dem Event machte das Gerücht die Runde, das Zelt sei zu groß gewesen – die Feuerwehr habe kurzerhand die Motorsäge ausgepackt und ohne Rücksprache mit der Stadtgemeinde die Körbe umgeschnitten.

„Es stimmt – das Zelt war etwas größer als ursprünglich geplant, und wir hätten es wegen der angrenzenden Basketballkörbe nicht aufstellen können. Wir haben jedoch Rücksprache mit der Stadtgemeinde gehalten und das OK bekommen, diese zu entfernen. Mittels ,Flex‘ – nicht mit einer Motorsäge – wurden die Halterungen für die Körbe umgeschnitten“, berichtet Stadtfeuerwehrkommandant Thomas Dienbauer.

Eine Lösung für die Basketballkörbe hätte man sich auch ohne die Feuerwehrwettkämpfe überlegen müssen, wie Bürgermeisterin Claudia Schlager erklärt: „Bei einem der Körbe hat sich das Fundament gesetzt, auch beim anderen gab es bereits Mängel. Und da im kommenden Jahr auf diesem Platz mehrere Veranstaltungen stattfinden, waren neue Körbe angedacht – mit einer Vorrichtung, um sie bei Bedarf abzumontieren. Ich möchte auch betonen, dass die Feuerwehr stets Rücksprache mit der Gemeinde hält. Sie macht so etwas ja nicht aus Jux und Tollerei.“

Einige Zeit verging – doch seit Freitag vergangener Woche stehen die Basketballkörbe wieder, und es können erneut Körbe geworfen werden.

„Die Montage hat sich verzögert, weil wir noch Angebote einholen mussten. So etwas muss ja auch eine Fachfirma machen. Es handelt sich um ein Spielgerät, und eine gewisse Sicherheit muss gegeben sein“, so Dienbauer.

Umgesetzt wurde nun die mobile Variante: „Schon vor der Entfernung der Körbe, als wir mit der Stadtgemeinde gesprochen haben, wurde diskutiert, ob wir es wie zuvor umsetzen oder die Körbe künftig leicht entfernbar machen. Die zweite Variante wurde nun realisiert. Es gibt ein paar Schrauben, die sich leicht lösen lassen – dann können die Körbe wieder eingesetzt werden“, erklärt Dienbauer abschließend.