Biofernwärme Limbach: Zweites Jahr ohne Preiserhöhung

Regionale Wertschöpfung

Gute Nachrichten gibt es für die 84 Kund:innenen der Biofernwärme Limbach: Auch dieses Jahr wird der Wärmepreis samt allen Nebengebühren nicht erhöht! Das hat die BFW-Genossenschaft Limbach in der Generalversammlung im Gasthaus Muik beschlossen. Auch im Vorjahr wurde im Interesse aller Wärmeabnehmer auf eine Preiserhöhung verzichtet.

Von Bertie Unger

 Der Vorstand vor dem Heizwerk in Limbach.

Der Vorstand vor dem Heizwerk in Limbach.

© zvg

„Obwohl die BFW-Limbach seit ihrer Gründung vor 22 Jahren rund 1,5 Millionen Euro investiert hat, befinde man sich wirtschaftlich gesehen auf einem sehr guten Weg“, begründet Obmann Gottfried Strobl . „In den vergangenen Jahren wurden unter anderem ein 25.000 Liter Pufferspeicher und eine 30 KW Photovoltaikanlage errichtet um die laufenden Betriebskosten zu senken“, sagt Strobl.

Die Wärme selbst wird vom Heizwerk über ein fünf Kilometer langes unterirdisches Leitungsnetz zu den Häusern geleitet. Seit Bestehen der BFW – Limbach wurden rund 55.000 Schüttraummeter Hackschnitzeln verheizt. Das Holz stammt fast ausschließlich aus Limbach und der näheren Umgebung. Dadurch wird auch eine beachtliche regionale Wertschöpfung erzielt.