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Bezirk Jennersdorf: S7-Abschnitt West öffnet am 22. März
Schnellstraße
Die S 7 Fürstenfelder Schnellstraße verläuft künftig vom Knoten Riegersdorf (A 2) über Fürstenfeld bis zur Staatsgrenze bei Heiligenkreuz. Der Abschnitt West vom Knoten Riegersdorf bis Dobersdorf wird nun für den Verkehr freigegeben.
Der S7 Knoten zur A2.
© Asfinag
Die Fürstenfelder Schnellstraße S7 ist insgesamt 28,4 Kilometer lang. Die Asfinag investiert in die Verbindung von Riegersdorf bis an die ungarische Grenze bei Heiligenkreuz 857 Millionen Euro. Der 14,8 Kilometer lange Abschnitt West wird am 22. März eröffnet und tags darauf für den Verkehr freigegeben. Der knapp 15 Kilometer lange Abschnitt West führt vom Knoten Riegersdorf bis Dobersdorf ins Burgenland.
Die Trasse verläuft in Richtung Osten nördlich der Siedlungsbereiche von Großwilfersdorf, Altenmarkt und Fürstenfeld. Im Anschluss an das Tunnelportal Rudersdorf schließt die Trasse an den Ostabschnitt an. Errichtet werden zwei Fahrstreifen je Richtung (Gesamtbreite 28 Meter), zwei Tunnel (Unterflurtrasse Speltenbach mit rund einem Kilometer, Tunnel Rudersdorf mit etwa drei Kilometern), insgesamt 24 Brücken zwischen zehn und fast 200 Metern Länge, sowie Lärmschutzmaßnahmen im Ausmaß von 14.000 Quadratmetern.
Bis zur Fertigstellung des Ost-Abschnittes – der Ost-Teil soll bis Mitte 2025 fertig sein - befindet sich bei Dobersdorf eine provisorische Abfahrt.
„Die Eröffnung findet in der Unterflurtrasse Speltenbach statt und ist fast gleichbedeutend mit der Verkehrsfreigabe. Nach der Veranstaltung Freitagabend muss klarerweise abgebaut werden, Samstag erfolgen Reinigung und Kontrollen und die Freigabe wird voraussichtlich ab 14 Uhr schrittweise erfolgen“, sagt Asfinag-Pressesprecher Walter Mocnik.
Asfinag-Verkehrsprognosen ohne Schnellstraße S7
Der Bau der Schnellstraße war ein langes Prozedere „Ohne S 7 würden zum Beispiel durch Großwilfersdorf im Jahr 2025 bis zu 25.000 Pkw und Lkw pro Tag fahren“, heißt es seitens der Asfinag. „Mit Errichtung der Schnellstraße wird sich der Großteil des Verkehrs verlagern“. Rund 6.000 Fahrzeuge werden laut Asfinag dann noch durch das Ortsgebiet fahren. „Allein durch die Errichtung des Abschnittes West von Riegersdorf bis Dobersdorf werden künftig mehr als 10.000 Bewohner:innen vom Durchzugsverkehr entlastet“. Der Abschnitt Ost ist etwa 13,5 Kilometer lang und beginnt nach dem Tunnel Rudersdorf. Er verläuft nördlich von Dobersdorf und Königsdorf sowie weiter bei Eltendorf und Poppendorf bis zur Staatsgrenze. Bei Königsdorf wird zudem eine etwa 700 Meter lange Unterflurtrasse errichtet. Der Baustart für den Abschnitt Ost erfolgte im August 2020 – die Fertigstellung ist für Sommer 2025 geplant.