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S7: Das sagen die Ortschefs
Schnellstraße
Der Westabschnitt der S7 wurde mit einem großen Fest eröffnet. Die Bürgermeister der angrenzenden Gemeinden erwarten sich eine deutliche Entlastung.
Nach rund zwei Jahrzehnten an Planungen, Protesten, Verzögerungen und letztlich Bau ist die Verkehrsfreigabe für den Westabschnitt der Fürstenfelder Schnellstraße (S7) erfolgt.
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„Wir gehen davon aus, dass die Bevölkerung durch das geringere Verkehrsaufkommen entlastet wird“, sagt Rudersdorfs Ortschef Manuel Weber. „Die Errichtung eines Businessparks am Knoten Rudersdorf wird durch die S7 möglich. Das schafft weitere Arbeitsplätze für die Gemeinde und macht die Region um Rudersdorf attraktiver“, so Weber.
Für die Straße auf die Straße gegangen
„Vor 20 Jahren habe ich für den Bau dieser Straße gekämpft“, sagt der heutige Bürgermeister von Großwilfersdorf Franz Zehner, der in den 2000er Jahren auf die Straße ging, um für die Errichtung der S7 zu protestieren. „Es hat lange gedauert und jetzt freuen wir uns wirklich darauf“, sagt Zehner. Und auch Franz Jost, der Bürgermeister von Fürstenfeld rechnet damit, dass sich der Transitverkehr auf der B 319 reduziert und dass dadurch die Lebensqualität gesteigert wird. Jost sieht auch eine wirtschaftliche Chance. „Der Stadt Fürstenfeld eröffnen sich aussichtsreiche Perspektiven als logistisch interessanter Wirtschaftsstandort und als städtisches Zentrum der Tourismusregion Thermen- und Vulkanland. Die Ansiedelung eines Global Players ist fixiert, was ein beachtliches Plus an Arbeitsplätzen, an Kaufkraft, an Kommunalsteuer und damit auch ein Plus an Investitionsvolumen in die Infrastruktur bedeutet“, sagt Franz Jost.