Beim McDonald’s in Steinberg-Dörfl hat der ÖZIV-Burgenland genau hingeschaut – und dem Standort das begehrte Gütesiegel für Barrierefreiheit verliehen.
Fahrzeug, Zubau und Anhänger zum 135. Geburtstag der Wehr Draßmarkt
Segnungen
Im Zuge der Feier zu 135 Jahre Wehr gab es auch einige Segnungen.
Landwirtschaftskammerpräsident Bundesminister außer Dienst Niki Berlakovich, Kommandant-Stellvertreter Christian Grüneis, Günther Pischof, Mitglied des Bezirksausschusses des Roten Kreuzes, Rot Kreuz-Bezirksstellenleiter Rudolf Haider, Wolfgang Bauer, Bezirksreferent für Atem- und Körperschutz, Kommandant Markus Rathmanner, Fahrzeugpatin Elisabeth Treiber, Landtagsabgeordneter Jürgen Karall, Bezirkskommandant Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Martin Reidl, Landesfeuerwehrdirektor Sven Karner, Bürgermeister Anton Wiedenhofer, Vize Alois Bader und Ehrenkommandant Engelbert Eckhardt mit dem neuen Auto.
© Elisabeth Tritremmel
Mit einem Festakt wurden am Samstag das neue Kommandofahrzeug, der neue technische Anhänger sowie der Zubau des Feuerwehrhauses in Draßmarkt in Dienst gestellt. Gleichzeitig feierte man das 135-jährige Bestehen der Feuerwehr. Feuerwehrkommandant Markus Rathmanner begrüßte zahlreiche Gäste sowie umliegende Feuerwehren und die Ortsbevölkerung am Kirchenberg. Er führte aus, dass man an diesem Wochenende gleich mehrere Anlässe zum Feiern hätte: So wurde das neue Kommandofahrzeug, der neue technische Anhänger und der Zubau des Feuerwehrhauses gesegnet. Außerdem feierte man 135 Jahre Feuerwehr. Rathmanner meinte: „Es waren 135 Jahre, in denen sich viel verändert hat, die Mannschaft, die Fahrzeuge und auch das Feuerwehrhaus. Die Wehr hatte 7 Kommandanten und in der Zeit des zweiten Weltkriegs eine Kommandantin.“
Das alte Kommandofahrzeug war über dreißig Jahre alt, daher beschloss man 2023 ein neues anzuschaffen. Die Kosten betrugen 138.000 Euro, wobei es eine Förderung von Land und Unterstützung der Gemeinde gegeben hat, so Rathmanner. Der technische Anhänger wurde von der Wehr selbst finanziert und kostete 1.800 Euro.
Für den Zubau des Feuerwehrhauses wurden 1.380 unentgeltliche Arbeitsstunden von Feuerwehrmitgliedern und der Ortsbevölkerung geleistet, wofür sich der Draßmarkter Feuerwehrkommandant herzlich bedankte. Die Kosten von 150.000 Euro wurden wieder von Land und Gemeinde bezuschusst. Der Zubau war eigentlich bereits 2020 fertiggestellt, konnte jedoch aufgrund der Corona-Pandemie damals nicht gesegnet werden. Bürgermeister Anton Wiedenhofer meinte aufgrund des 135 Jahr-Jubiläums: „Ich danke jedem einzelnen für die vielen tausenden Stunden, die er bzw. sie für die Feuerwehr geleistet hat.“
Landwirtschaftskammerpräsident Bundesminister außer Dienst Niki Berlakovich wies auf die immer vielfältigeren Herausforderungen hin und meinte: „Es ist wichtig, dass jemand da ist, wenn man in eine Notsituation kommt.“ Landtagsabgeordneter Jürgen Karall betonte, dass die Wehr Draßmarkt eine aktive Wehr ist. Für das Feuerwehrauto habe das Land auch mehr als 50.000 Euro gefördert. „Es ist wichtig, diese gemauerte Einsatzzentrale zu haben, manchmal braucht man aber auch eine mobile vor Ort. Das Auto ist sehr praxisnah und gut ausgestattet“, so Karall. Landeskommandant-Stellvertreter Bezirkskommandant Martin Reidl führte aus: „Die heutigen Einsätze sind umfangreicher und komplizierter, es gibt auch neue Arten der Einsatzführung. Das neue Fahrzeug ist ein wichtiger Schritt für eine gute und sichere Feuerwehrarbeit - so wie auch der Zu- bzw. Umbau.“
© Elisabeth Tritremmel
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