Der Bildungscampus der Stadtgemeinde Oberwart wurde als eines von 23 Projekten für den Bauherr:innenpreis 2026 nominiert.
SHW-Standortwechsel bringt mehr Möglichkeiten
Selbsthilfe-Werkstätten
Die Selbsthilfe-Werkstätten Burgenland (SHW) sind von Stadtschlaining nach Großpetersdorf übersiedelt. Am neuen Standort stehen mehr Platz und eine moderne Ausstattung zur Verfügung. Damit sollen vor allem Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen ausgebaut werden.
Landesholding-Burgenland Geschäftsführer Gerald Goger, Johannes Zsifkovits, Geschäftsführer der Sozialen Dienste Burgenland, Gruppenvorstand Manfred Riegler, Soziallandesrat Leonhard Schneemann, Geza Petrakovits, Geschäftsführer der SHW, Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Bürgermeister Harald Kahr mit Mitarbeiter:innen bei der offiziellen Eröffnung der Selbsthilfewerkstätte am Standort Großpetersdorf.
© LMS
Aktuell arbeiten 22 Mitarbeiter:innen r in der Werkstätte, rund die Hälfte nach dem Behinderteneinstellungsgesetz. Künftig liegt der Fokus stärker auf Ausbildung – konkret auf einer Lehre in Teilqualifikation, um den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.
„Wir bauen gezielt Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen aus – weil Teilhabe nur mit echter Beschäftigung funktioniert. Mit der neuen Betriebsstätte schaffen wir zusätzliche Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit besonderen Bedürfnissen und übernehmen damit soziale Verantwortung gegenüber der burgenländischen Bevölkerung“, sagt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.
Auch Soziallandesrat Leonhard Schneemann betont: „Im Burgenland haben berufliche Teilhabe und Ausbildung für alle einen besonderen Stellenwert – sie sind kein Randthema, sondern ein zentrales Ziel und ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung unserer Region.“
Neue Chancen für Menschen mit Beeinträchtigungen
Die Werkstätte ist Teil der Sozialen Dienste Burgenland. „Der Ausbau der Arbeitsplätze und Ausbildungsmöglichkeiten für Menschen mit Beeinträchtigungen in Zusammenarbeit mit unseren anderen Fachbereichen der Sozialen Dienste ist für uns ein wesentliches Ziel“, sagt Geschäftsführer Johannes Zsifkovits.
Produziert wird weiterhin im Tischlereibereich – von Möbeln bis zu Einrichtungen für Pflege und Gesundheit. Auch an Projekten wie der Klinik Oberwart war die SHW beteiligt.
Der neue Standort wurde aus einer bestehenden Betriebsstätte übernommen. „Im neuen Gebäude können wir unsere Betriebsabläufe deutlich effizienter gestalten“, sagt Geschäftsführer Geza Petrakovits.