Kegel-Superliga: Schlainingerinnen knackten Mannschaftsbahnrekord

Sieg in Mürzzuschlag

Der 6:2-Erfolg der Superliga-Frauen aus Schlaining nahm rekordverdächtige Züge an. Mit 3451 Kegel, was einem Schnitt von 575 Kegel entspricht, knackten die Südburgenländerinnen in der Steiermark sogar den Mannschaftsbahnrekord.

Von Von BVZ Redaktion

Tibor Molnar, Anita Monostori, Krisztina Lovász, Regina Grafl, Gabriella Nemes-Juhász, Gabriele Genser, Teodora Marth und Martina Vegerbauer (v.l.).

Tibor Molnar, Anita Monostori, Krisztina Lovász, Regina Grafl, Gabriella Nemes-Juhász, Gabriele Genser, Teodora Marth und Martina Vegerbauer (v.l.).

© zVg

„Was da geschah, war ein Märchen sondergleichen“, wunderte sich Mannschaftsstütze Martina Vegerbauer noch am Tag danach. Denn die Partie beim nicht zu unterschätzenden Liganeuling Mürzzuschlag sah routinierte Gegnerinnen und durchaus eine Drucksituation für die Gäste aus dem Südburgenland. Schließlich brauchte es beim Schlusslicht Punkte, um sich im Kampf um den Ligaerhalt auch weiterhin eine gute Ausgangslage zu behalten. Vorweg: Mit dem 6:2-Sieg und einem Plus von 249 (!) Kegel steht der Damenkegelverein Schlaining, wie der DKV ausgeschrieben heißt, nach diesem Erfolg auf Platz sieben der Zehnerliga. Sieben Punkte sind eine gute Basis, bevor es nach der Winterpause am 10. Jänner weitergeht.

Das „Wie“ des Auswärtssiegs war jedenfalls beeindruckend: Martina Vegerbauer traf 600 Holz, Krisztina Lovász 596, Gabriele Genser 576, Regina Grafl 573, Teodora Marth 555 und Anita Monostori 551. Diese „mannschaftlich fantastische Gesamtleistung“ (Vegerbauer) brachte dann am Ende auch ein vielumjubeltes Ergebnis in Form eines neuen Mannschaftsbahnrekords.

So kann man sich nun getrost in die Winterpause verabschieden, wie Vegerbauer klarstellt: „Ein überragendes Finish für die Hinrunde war dieses Match. Jetzt gilt es, den Fokus auf das nächste Halbjahr zu richten und dort so gut es geht anzugreifen. Mit diesem Team ist vieles möglich, und der Teamspirit trägt seine Früchte.“