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Grüner Protest wegen Betriebsgebiet am Stadtrand von Mattersburg
Statement
Rund um das geplante Betriebsgebiet zwischen Wienerstraße und Langendorferweg gibt es heftige Diskussionen. Nun setzen grüne Kommunalpolitiker und die grüne Landespoliik ein Zeichen.
Gemeinderätin Elsabeth Mendoza, Klubobfrau Regina Petrik, Landtagsabgeordneter Wolfgang Spitzmüller, Landessprecherin Anja Haider-Wallner und Anrainer beim Areal, wo das Betriebsgebiet umgesetzt wird.
© Grüne Burgenland
Die Gemeinde Mattersburg plant am nördlichen Stadtrand rund 30.000 Quadratmeter Acker für einen Gewerbepark zu verbauen. Der Grüne Landtagsklub, die Grünen Mattersburg und Anrainer protestieren dagegen. „Dies ist eine teure und überflüssige Bodenversiegelung. Wir sagen 'Nein' zu einem Betriebsgelände auf der grünen Wiese und auch die rund 1000 Menschen, die hier wohnen, wollen keinen Businesspark vor ihrer Haustüre", ärgert sich die die Mattersburger Grüne Gemeinderätin Elisabeth Mendoza, sie kritisiert auch die zusätzliche Verschuldung der Gemeinde von über 5 Millionen Euro.
Laut Aussendung der Grünen dazu gibt es in Mattersburg ausreichend leer stehende Gebäude und ungenutzte Flächen, etwa in der Arena oder im Fachmarktzentrum. Diese müssen zuerst genutzt werden. „An diesem Beispiel sieht man sehr gut, was passiert, wenn keine verbindlichen Obergrenzen für die Versiegelung festgelegt werden. Hier werden am Stadtrand wieder zigtausende Quadratmeter Boden verbaut, während auf der anderen Seite der Stadt Gewerbegebiete leer stehen. Wir brauchen daher dringend verbindliche Obergrenzen, damit dieses Zubetonieren aufhört", fordert die Grüne Klubobfrau Regina Petrik von Landesrat Dorner. „Die Grünen verlangen - wie auch WWF, die Kammer der Ziviltechniker, die Hagelversicherung und Greenpeace - eine Obergrenze des Flächenverbrauchs von 2,5 Hektar pro Tag. Derzeit sind es rund 13 Hektar.
Veranstaltungshinweis:Der GRÜNE Landtagsklub veranstaltet am 12. März von 16-20 Uhr im KUZ Eisenstadt eine Fachtagung zum Thema "Flächenrecycling und Leerstandnutzung" mit Fachleuten vom Brachflächendialog, Regio Plan, OSG und Umweltbundesamt. Anmeldung an gerhard.moelk@gruene.at