Naturschutz mit der Motorsäge am Stoober Biri

STREUOBSTWIESENGEBIET

Im Streuobstwiesengebiet Noplerberg – Biri waren Naturschutzorgane am Werk.

Von Jennifer Priedl

In Stoob. Es waren zirka 20 Naturschutzorgane im Einsatz, um eine Verbuschung am Biri zu vermeiden.

In Stoob. Es waren zirka 20 Naturschutzorgane im Einsatz, um eine Verbuschung am Biri zu vermeiden.

© Nick Wukovits

Am Stoober Biri, eines der größten zusammenhängenden Streuobstwiesengebiete im Burgenland, waren für den Erhalt des Landschaftsschutzgebietes Naturschutzorgane im Einsatz. Seit 2013 ist das Stoober Biri als Landschaftsschutzgebiet verzeichnet. Dort wachsen rund 4.000 alte Obstsorten – die Kulturlandschaft ist 110 Hektar groß. „Als Gemeinde sind wir bestrebt, das Stoober Biri und die Natur bestmöglich zu erhalten. Im Rahmen verschiedener Projekte haben wir in der Vergangenheit immer wieder Expertise herangezogen, um das Naturjuwel zu pflegen. Hierzu sind die Naturschutzorgane Burgenland ein ausgezeichneter Partner, der uns stets mit Rat und Tat zur Seite steht, um die Streuobstwiese zu erhalten“, so Vizebürgermeister Daniel Sommer.

Die Gemeinde Stoob ist Leiter des Projektes. Das Projekt wird unterstützt von der Burgenländischen Landesregierung. „Das aktuelle Projekt dient zur Bekämpfung stetig ausbreitender Verbuschung und ist auf mehrere Jahre angesetzt. Ziel ist einerseits ausreichend Rückzugsflächen für Insekten und Wildtiere zu bewahren und gleichzeitig eine ausgewogene Bewirtschaftung zu ermöglichen“, so Vizebürgermeister Daniel Sommer.