Am Freitag wurde der Vorstand der Kobersdorf-Oberpetersdorf-Lindgraben gewählt, Erna Weghofer bleibt an der Spitze.
HAK Oberpullendorf: Unternehmerisches Denken als „tägliches Geschäft“
Tag der offenen Tür
Die Handelsakademie Oberpullendorf verbindet großes Wirtschaftswissen mit einer umfassenden Allgemeinbildung in Sprachen und Naturwissenschaften und fördert „Soft Skills“. Im Sinne der Entrepreneurship Education wird besonders unternehmerisches Denken und Handeln gefördert. Von den vielen Facetten der Ausbildung konnte man sich am Tag der offenen Tür überzeugen.
Direktorin Sonja Hasler und Lehrer Martin Schrödl mit einigen Schülern im Informatiksaal.
© Michaela Grabner
Neben der fünfjährigen Handelsakademie, die mit einer Reife- und Diplomprüfung abschließt, werden am Schulstandort auch eine Handelsakademie für Berufstätige sowie die dreijährige Handelsschule angeboten. In allen Schultpyen wird unternehmerisches Denken besonders gefördert. So ist im vierten Jahrgang der Handelsakademie und in der dritten Handelsschulklasse die Teilnahme an einer Übungsfirma verpflichtend, in der fiktive Geschäfte abgeschlossen werden. Darüber hinaus gibt es aktuell im Rahmen des Ausbildungsschwerpunkts Entrepreneurship und Management zwei Juniorfirmen - World of Flavor und Health4U, die sich nach Erstellung des Businessplans durch die Schüler über ein Crowdfunding finanziert haben und nun am realen Markt operieren. Neben Entrepreneurship werden auch Management, Controlling und Accounting sowie Kommunikationsmanagement und Marketing als Ausbildungsschwerpunkte in der Handelsakademie angeboten. Besonders stolz ist Direktorin Sonja Hasler auch auf die Sprachenvielfalt: Neben Englisch werden wahlweise Spanisch oder Italienisch als zweite verpflichtende Fremdsprache sowie Ungarisch, Kroatisch und Latein als Freigegenstände angeboten.
„Mit 14 Jahren ist eine Entscheidung oft schwer. Nach der Handelsakademie kann man alles machen. Man kann studieren, hat aber auch eine Berufsausbildung und könnte auch ein eigenes Unternehmen gründen“, meint Direktorin Sonja Hasler. „In Betriebswirtschaft wird außerdem viel gelernt, was man auch fürs Leben privat braucht über Mietverträge, Kredite, etc.“