Podersdorfer Gasthof: Gute Buchungslage nach Renovierung

Tourismussaison

Der Gasthof Kummer ist seit 1956 ein Fixstern im Podersdorfer Tourismus.

Von Von Birgit Böhm-Ritter

Sascha, Bernhard und Magdalena Kummer mit dem Team

Sascha, Bernhard und Magdalena Kummer mit dem Team

© Birgit Böhm-Ritter

Die Tourismussaison in Podersdorf läuft dieses Jahr „wie am Schnürchen“. Erst in der Vorwoche präsentierte der örtliche Tourismus-Chef, Rene Lentsch, ein sattes Nächtigungsplus von 16,5 Prozent für die 1. Jahreshälfte.

Mitverantwortlich dafür sind unter anderem Betriebe, wie der Gasthof Kummer, der bereits in dritter Generation in Podersdorf geführt wird. Die Übergabe an die Jungen ist, im Gegensatz zu früher, nicht mehr selbstverständlich. Knapp 2000 Gästebetten zählt man, doch auch die größte Tourismusgemeinde hierzulande hat mit einem Gästebetten-Rückgang zu kämpfen.

Im Gasthof Kummer denkt man hingegen nicht ans Aufhören. Im Gegenteil. Im Frühjahr wurde kräftig in die Attraktivierung des seit 68 Jahren bestehenden Betriebes investiert. Mit Erfolg, wie Bernhard und Sascha Kummer der BVZ erzählen: In den Sommermonaten sei man so gut wie ausgebucht. Die Investitionen hätten sich bezahlt gemacht.

Die Gästezimmer wurden neu möbliert und mit Klimaanlagen ausgestattet, die Fassade erneuert und mit einem neuen Branding ausgestattet. Darüber hinaus wurde der Gasthof um einen 100 Quadratmeter großen Wintergarten erweitert. Somit kann die Familie Kummer indoor 120 Sitzplätze anbieten. „Das ist auch ideal für große Feste oder Seminare“, erklärt Bernhard Kummer. Als besonderes Schmankerl bietet man hier nun gegen Voranmeldung zwischen 8 und 10 Uhr auch ein Frühstücksbuffet an.