Roland Schaller spielt mit seiner „Tanzlmusi Kogelberg“ auf

Unterhaltungsmusik

Seit Jänner erst besteht die „Tanzlmusi Kogelberg“. Gegründet wurde sie vom musikalischen Tausendsassa Roland Schaller, der eine Gruppe in kleiner Besetzung gründen wollte, was ihm gemeinsam mit den Musikern Bernd Berghofer, Peter Werba, Ewald Perner, David Pendl und Michael Bierbaum bestens gelungen ist.

Von Helga Ostermayer

Gründer der „Tanzlmusi Koglberg“ Roland Schaller (Mitte) mit Bernd Berghofer, Peter Werba, Ewald Perner, David Pendl und Michael Bierbaum.

Gründer der „Tanzlmusi Koglberg“ Roland Schaller (Mitte) mit Bernd Berghofer, Peter Werba, Ewald Perner, David Pendl und Michael Bierbaum.

© zVg

Roland Schaller, ist nicht nur Bezirkskapellmeister und Kapellmeister beim Musikverein „Frisch Auf“ Schattendorf, er ist auch der Gründer der „Böhmischen Freunde“ und in einigen weiteren Ensembles aktiv. Nun hat er eine neue Formation gegründet, die „Tanzlmusi Kogelberg“. Mit dem Müllendorfer Bernd Berghofer an der Tuba, dem Mattersburger Peter Werba an der Gitarre, dem Marzer Akkordeonspieler Ewald Perner, dem Flügelhornbläser David Pendl aus Müllendorf und dem Schattendorfer Flügelhornbläser Michael Bierbaum und selber an der Basstrompete hatte die neue Combo im Jänner ihre Feuertaufe im Rahmen eines Geburtstagsfestes im Restaurant Hans-Peter Reichl. Am 19. Juni, beim Mühlenfest in der Schuhmühle wird die „Tanzlmusi“ wieder aufspielen genauso wie am 28. November beim Musikantenstammtisch in Walbersdorf. Auch die Kogelberg Genusswanderung am 19. September werden die Musiker an den Schattendorfer Stationen musikalisch begleiten.

„Ich wollte eine Gruppe in kleiner Besetzung gründen, die alpenländische Volksmusik, aber auch burgenländische und böhmische Blasmusik im Repertoire hat. Wir proben zweimal im Monat im Musikerheim Schattendorf und sind derzeit noch dabei unser Programm zu vervollständigen“, so Roland Schaller.

Während „Tanzlmusi“ in unseren Breiten nicht so häufig zu hören ist, ist sie eine traditionelle Musikform in Bayern und anderen Regionen des Alpenraums. Sie wird typischerweise von kleineren Ensembles gespielt und ist bei gesellschaftlichen Veranstaltungen sowie Früh- und Dämmerschoppen eine wichtige Säule. Die Instrumentierung einer „Tanzlmusi“ kann dabei auch durchaus variieren.