Der Bildungscampus der Stadtgemeinde Oberwart wurde als eines von 23 Projekten für den Bauherr:innenpreis 2026 nominiert.
Deutsch Schützer Winzer überzeugt auf internationaler Bühne
"Vaihinger Löwe 2025"
Der internationale Lemberger-/Blaufränkisch-Preis "Vaihinger Löwe 2025" ist entschieden – und ein Südburgenländer steht ganz oben: Stephan Oberpfalzer vom Weingut StephanO in Deutsch Schützen sicherte sich mit seinem 2018er MINERVA Blaufränkisch den ersten Platz in der internationalen Kategorie. Damit konnte er sich erstmals gegen die starke – diesmal ausschließlich österreichische – Konkurrenz durchsetzen und bringt den prestigeträchtigen Preis ins Südburgenland.
Monika Killer-Oberpfalzer und Stephan Oberpfalzer freuen sich über den Erfolg.
© zvg
Der ausgezeichnete Wein ist eine Cuvée aus zwei alten Lagen in Deutsch Schützen und Eisenberg – gewachsen auf Lehm und Grünschiefer. „Der Grünschiefer sorgt für Eleganz, Struktur und Tannine, der hohe Eisenanteil im kalkigen Lehm verleiht dem Wein Würze und Mineralik“, erklärt Oberpfalzer. Für den Winzer ist der Erfolg ein Meilenstein: „Wo Wein wächst ist das Klima gut, die Landschaft schön und die Leute meistens nett“, sagt der ehemalige Betriebswirt und Informatiker, der 2009 mit 0,2 Hektar im Südburgenland startete. Bereits 2011 schaffte er es mit seinem Blaufränkisch Prospero in den Weinsalon Österreich – nun folgt die internationale Anerkennung.
Burgenländische Dominanz bei Blaufränkisch International
Auch auf den weiteren Plätzen dominieren burgenländische Betriebe: Eichenwald Weine aus Horitschon belegten mit dem 2022er „Geistesblitz“ DAC Reserve den zweiten Rang, gefolgt vom ehemaligen Sieger K+K Kirnbauer aus Deutschkreutz mit dem 2021er „Blaufränkisch Gold“.
Im Rosé-Bereich sicherte sich die Eichenwald Weine Genossenschaft mit dem 2024 Blaufränkisch Blanc de Noirs den „Rosa Löwen“. Geschäftsführer Johannes Berger erklärt die Idee hinter dem Wein: „Weil auch in Österreich Weißweine im Trend sind, haben wir mit unseren Rotweinsorten für Blanc de Noirs experimentiert – mit dem Blaufränkisch, der mit Beerigkeit und Würze überzeugt, hatten wir das schönste Ergebnis.“
Beim Wettbewerb selbst – organisiert von den Weinlöwen aus Vaihingen/Enz und dem Verein „Der Lemberger“ – wurden rund 100 Weine aus Österreich, Württemberg und Baden verkostet. „Ob Lemberger oder Blaufränkisch – Genuss und Liebe sind garantiert. Und es ist manchmal wie in der Liebe: Die Rebsorte braucht Zeit und erreicht oft erst nach 5 bis 10 Jahren Lagerung ihren Höhepunkt“, zeigt sich Ferry Wittchen, Vorsitzender des Lembergervereins, überzeugt von der Rebsorte.