St. Andrä: Bio-Gemüsewelt Seewinkel im Werden

Veganis

Veganis errichtet in St. Andrä am Zicksee derzeit ein neues Bio-Gewächshaus samt Infrastruktur auf einer Fläche von 5,5 Hektar.

Von Klaus Zwinger

Eine Drohnenaufnahme der Baustelle

Eine Drohnenaufnahme der Baustelle

© zVg / Veganis

In den vergangenen Wochen machte das Unternehmen Veganis von sich reden, indem es auf Social Media Bilder einer riesigen Baustelle auf einem Feld postete, unter anderem mit dem Hashtag „#dontpanicitsorganic“ - zu Deutsch „keine Sorge, es ist bio“.

Bio-Gewächshaus nach modernsten Standards

Wie Veganis-Geschäftsführer Christoph Mick im BVZ-Gespräch verrät, handelt es sich dabei um ein Projekt, auf das lange hingearbeitet wurde.

Über Jahre hinweg kaufte man schrittweise Flächen hinzu, ehe man im vergangenen Jahr begann, das mehrere Hektar große Gelände zu nivellieren. Schließlich fiel der Startschuss für die Bauarbeiten mit Ende Jänner. Konkret baut man hier ein Bio-Gewächshaus nach modernsten Standards auf rund 5,5 Hektar Fläche, wovon 3,2 Hektar auf reine Produktionsfläche und die restlichen 2,3 Hektar auf betriebsnotwendige Infrastruktur entfallen werden.

Bio Gemüsewelt Seewinkel

„Es wird in dieser Art und Weise das größte modernste Bio-Gewächshaus im Osten Österreichs sein, mit Abpackhalle, Kühlräumen, Mitarbeiterräumen, Büro, also quasi allem, was man braucht, damit dieser Betrieb autark funktioniert“, berichtet Mick von den Plänen. Die Fertigstellung der „Bio Gemüsewelt Seewinkel“ (so der Name des Projekts) soll noch in diesem Jahr gelingen, eine erstmalige Produktion erwartet man etwa Mitte Februar, wobei man laut Mick zunächst auf Gurken und Tomaten setzt.

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St. Andrä: Bio-Gemüsewelt Seewinkel im Werden

© zVg / Veganis

St. Andrä: Bio-Gemüsewelt Seewinkel im Werden

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St. Andrä: Bio-Gemüsewelt Seewinkel im Werden

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St. Andrä: Bio-Gemüsewelt Seewinkel im Werden

© zVg / Veganis

St. Andrä: Bio-Gemüsewelt Seewinkel im Werden

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Mick verspricht dabei höchste Nachhaltigkeitsstandards, die sich nicht nur in der Form von PV-Anlagen auf Betriebsgebäuden manifestieren, sondern etwa auch in einem Auffangbecken für Dachwasser, das ein Volumen von rund 8,5 Millionen Liter fassen soll. „Obwohl die Wassersituation im heurigen Jahr wieder etwas entspannter ist, muss man trotzdem Acht geben und das gesamte Niederschlagswasser so gut wie möglich für die Kultur verwenden“.

„Nachhaltigkeit und Technologie vereinen“

Genau in diese Kerbe schlägt die Idee, Nachhaltigkeit und Technologie so gut es geht zu vereinen. Denn: „die Flächen werden in Zukunft immer weniger, die Bevölkerung wächst, und aus einem Quadratmeter Boden auch einen gesunden und guten Ertrag zu kriegen funktioniert am besten, wenn man Technik mit einfließen lässt“, so die Vision des Veganis-Geschäftsführers.