LKW-Projekt machte in Siget Schule

Verkehrssicherheit

In der Volksschule Siget wurde Verkehrserziehung greifbar: Ein echter Lkw im Schulhof zeigte, wie leicht Kinder im toten Winkel verschwinden und warum Aufmerksamkeit Leben retten kann.

Von Bertie Unger

In einer Unterrichtsstunde wurde erarbeitet, wie das Leben ohne Lkw aussehen würde, in der zweiten Unterrichtsstunde stand ein Lkw vor der Schule

In einer Unterrichtsstunde wurde erarbeitet, wie das Leben ohne Lkw aussehen würde, in der zweiten Unterrichtsstunde stand ein Lkw vor der Schule

© WKB

In der Volksschule Siget in der Wart stand kein gewöhnlicher Unterricht am Stundenplan. Ein Lkw parkte im Schulhof. Als Teil eines Projekts der Wirtschaftskammer und der Bildungsdirektion Burgenland, das Kindern die Bedeutung der Transportwirtschaft und die Gefahren des „toten Winkels“ näherbringt.

„Das heimische Transportgewerbe ist Motor für die Nahversorgung, den Wirtschaftskreislauf und ein wichtiger Faktor für den Standort“, sagt Roman Eder, Obmann der Fachgruppe Güterbeförderung.

Im Klassenzimmer wurde vieles besprochen, danach ging es hinaus zum Fahrzeug und dort erfuhren die Kinder auch, wie eingeschränkt die Sicht aus einem Führerhaus ist. Ein Aha-Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.