Mattersburger Unternehmen mit Bundespräsident bei der Expo in Japan

Weltausstellung

Bundespräsident Alexander Van der Bellen reiste mit einer Wirtschaftsdelegation zur Weltausstellung Expo nach Japan – und ein Mattersburger Unternehmen war mittendrin. Wasserstoff-Experte Bernd Schrittesser, Geschäftsführer von Scioflex Hydrogen, war Teil der Delegation. Neben dem Austausch mit dem Bundespräsidenten, Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und zahlreichen internationalen Unternehmen, hatte er die Gelegenheit, das führende Forschungszentrum für Wasserstoff in Japan zu besichtigen.

Von Redaktion BVZ

Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit Bernd Schrittesser, Geschäftsführer von Scioflex Hydrogen.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit Bernd Schrittesser, Geschäftsführer von Scioflex Hydrogen.

© Scioflex Hydrogen

Mattersburger Unternehmen mit Bundespräsident bei der Expo in Japan

© Scioflex Hydrogen

„Das, was wir in unserem Prüflabor in Mattersburg machen, nämlich die Charakterisierung von Materialeigenschaften unter Wasserstoffbedingungen, ist in Japan seit 30 Jahren gelebte Praxis. Dort ist es selbstverständlich, dass Werkstoffe für den Einsatz von Wasserstoff zuerst geprüft werden. Ihre jahrzehntelangen Messungen bestätigen, dass Wasserstoff einen starken Einfluss auf Materialien hat. Wenn das nicht gemessen und berücksichtigt wird, kann das zu einem Sicherheitsrisiko werden. Während wir in Europa noch Überzeugungsarbeit leisten müssen, dass solche Prüfungen dringend notwendig sind, besteht in Japan keine Diskussion darüber. Fakt ist, dass uns Japan im Bereich Wasserstoffforschung und -technologie weit voraus ist. Wasserstoff ist die grüne Technologie der Zukunft – das sehen auch der Bundespräsident und der Wirtschaftsminister so. Entscheidend ist, dass wir die notwendigen Weichen stellen, um Wasserstoff als nachhaltige Energiequelle möglichst rasch in Europa nutzen zu können“, so Schrittesser.