Lego: Ein Liebling lässt sich feiern
Welttag
Vor über 90 Jahren begann der Siegeszug der bunten Bausteine aus Dänemark. Hier einige interessante Fakten, die ihr bisher nicht wusstet ...
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Heute findet der Internationale LEGO-Tag statt und das hat seinen Grund, denn am 28. Jänner 1958 wurden die bunten Steinen aus Dänemark patentiert.
Verkauft wurden die beliebten Bausteine übrigens erstmals 1949. Damals sahen die Steine allerdings noch anders aus. Es wurde noch ein paar Jahre an dem System getüfftelt und erst, als das bis heute bekannte Kupplungsprinzip mit den Röhren an der Unterseite der Steine entwickelt war, meldete der Erfinder und Tischlermeister Ole Kirk Kristiansen das Patent an.
Seither ist der weltweite Siegeszug von LEGO ungebrochen. Kaum ein anderes Spielzeug hat die Kinderzimmern dermaßen erobert und begeistert darüber hinaus auch Erwachsene. LEGO galt seit jeher als Fördermittel zur Kreativität und weckt darüber hinaus die Leidenschaft vieler Sammler.
Weit mehr, als bunte Steine
Doch das Lego-Universum geht mittlerweile weit über klassische Bausteinen hinaus: Kinofilme, Videospiele, Freizeitparks und eine eigene Fernsehsendung erweitern das Programm für Fans. Sogar Robotik und Programmieren wird mit Hilfe von LEGO vermittelt.
Dabei war die Erfolgsserie nicht immer durchgehend: 2003 machte das Unternehmen erhebliche Verluste (etwa 180–190 Millionen Euro). Themenparks und andere Spielzeug-Angebote kosteten zu viel Geld.
Ein neuer Geschäftsführer mit einer genialen Idee brachte das Unternehmen wieder auf Erfolgskurs: Eine neue Produktlinie speziell für Mädchen war ein Treffer ins Schwarze.
Zudem trafen neue Modelle aus anderen Themenwelten wie Star Wars oder Harry Potter den Zeitgeist und wurden zur wichtigen Einnahmequelle.
Damit kämpfte sich LEGO wieder in die oberste Liga der Spielzeughersteller zurück und ist nach wie vor ein bedeutender Taktgeber in der Spielzeugbranche.
Die Zukunft soll nachhaltig werden
2020 kündigte der Konzern an, 400 Millionen Dollar in seine Nachhaltigkeitsprojekte und die Suche nach einem Ersatzmaterial für den aus Erdöl hergestellten Kunststoff zu entwickeln. Bis 2030 soll der Anteil der aus recyceltem Plastik produzierten Teile auf 80 Prozent steigen und es soll der Fokus auf biologisch abbaubare Materialien gesetzt werden.

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