Nach dem Brand von mehr als 200 Bootsgaragen in der Ruster Bucht am Neusiedler See in der vergangenen Woche laufen derzeit weiterhin Ermittlungen zur Brandursache.
Stromversorgung im Burgenland wiederhergestellt
Wetterphänomen
Die Stromversorgung im Burgenland ist mittlerweile wiederhergestellt, alle Trafostationen sind wieder am Netz.
Das Winterwetter sorgt in Teilen des Landes für erhebliche Probleme.
© APA/HELMUT FOHRINGER, HELMUT FOHRINGER
Wie die Burgenland Energie mitteilte, konnte der durch den jüngsten Wintereinbruch verursachte Reparatureinsatz beendet werden. Entspannt hat sich die Situation auch auf den Straßen. Einige Verbindungen dürften aber auch am Sonntag noch gesperrt bleiben. Im Burgenland waren zahlreiche Stromleitungen vor allem im Süden von umgestürzten Bäumen beschädigt worden.
Tausende Haushalte waren ohne Strom. Inzwischen seien alle wieder am Stromnetz, wurde verkündet.
"Historisches Unwetterereignis"
Es können nur mehr in vereinzelten Fällen, wo die direkte Zuleitung vom Trafo zum Haus durch das Unwetter beschädigt wurde, Stromunterbrechungen vorkommen. Dort wird noch gearbeitet. Die betroffenen Haushalte sollen laut Burgenland Energie morgen wieder voll mit dem Netz verbunden sein.
"Der starke Schneefall am Freitag, war ein historisches Unwetterereignis, das zu massiven Zerstörungen unserer burgenländischen Stromnetze geführt hat", hob Stephan Sharma, der Vorstandsvorsitzende der Burgenland Energie, hervor. Man sei im Dauereinsatz gestanden und habe die Versorgung wiederhergestellt. Insgesamt 200 Trafostationen seien wieder an das Netz angebunden worden.
Einige Straßen noch gesperrt
Menschen, die mit dem Auto im Burgenland unterwegs sind, müssen hingegen noch mit vereinzelten Behinderungen rechnen. Einige wenige Verbindungen sind noch gesperrt, wie das Medienservice des Landes mitteilte. Spätestens am Montag sollen aber auch diese Straßen wieder passierbar sein.