Der Fahrplanwechsel im Verkehrsverbund Ostregion bringt Verstärkung zwischen Deutschkreutz, Wulkaprodersdorf, Eisenstadt und Wien. Aus dem Mittelburgenland erreicht man den Wiener Hauptbahnhof morgens im neuen Zug in weniger als 90 Minuten. Und ab 13. Dezember fährt auch die Mattersburger Bahn wieder. Hier gibt‘s alle Neuerungen!
Neue Aufgaben für die Forschung: „Burgenland sichtbarer machen“
Zloklikovits übernimmt
Als zusätzliche Aufgabe übernimmt Martin Zloklikovits als Geschäftsführer der „Forschungs- und Innovations-GmbH“ in der Wirtschaftsagentur auch die Aufgabe des Forschungsbeauftragten. Ein erster Schritt in die Zukunft: Das Burgenland ist jetzt Mitglied im Firmen und Hochschulnetzwerk „Green Tech Valley Cluster“.
Landesrat Leonhard Schneemann (2.v.l.) präsentierte Martin Zloklikovits (2.v.r.) als neuen Forschungsbeauftragten - und zusammen mit Bernhard Puttinger und Caroline Biribauer die Mitarbeit im Green Tech Valley Cluster.
© Landesmedienservice, DANIEL FENZ
Nicht nur der Kopf an der Spitze, auch der Titel hat sich in gewisser Weise geändert: Auf Werner Gruber als Forschungskoordinator folgt Martin Zloklikovits als neuer Forschungsbeauftragter. Der Südburgenländer ist bereits Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Burgenland Forschungs- und Innovations GmbH. Die neue Aufgabe wird er zusätzlich dazu übernehmen, kündigte Landesrat Leonhard Schneemann bei der Präsentation in Güssing an.
Präsentiert wurde außerdem eine neue Kooperation: Künftig sind auch Unternehmen aus dem Burgenland im „Green Tech Valley Cluster“ dabei. Dieser vereint über 300 Unternehmen und Forschungseinrichtungen und decke dabei „alle Teilaspekte der grünen Transformation“ ab. Das Burgenland soll mit Lösungen für Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft national und international sichtbarer gemacht werden. Mehr als 50 heimische Unternehmen sollen ans Netzwerk „andocken“.
Eine Zusammenarbeit sei zudem mit der Steiermark und Kärnten angedacht, wurde erklärt. Das Ziel von Landesrat Schneemann und Forschungsbeauftragten Zloklikovits: Die Netzwerke und Kooperationen mit EU-Forschungspartnern sollen erhöht werden, damit will man auch im Land die Vernetzung - und nicht zuletzt die Forschungsquote - voranbringen.
Ergebnisse forderte im Anschluss an die Präsentation ÖVP-Landesgeschäftsführer Patrik Fazekas. Nachdem der Abschied von Werner Gruber als Forschungskoordinator doch auch für Schlagzeilen gesorgt hat - Fazekas sprach von „planlosen Postenbesetzungen“ -, fehlt es der ÖVP an messbaren Ergebnissen und Zielen.
Im Gegenzug hatte Leonhard Schneemann als zuständiger Landesrat auf das Potenzial im Bereich erneuerbarer Energie und Umwelttechnologie verwiesen - sowie auf „den höchsten Zuwachs an Forschungsgeldern“: Demnach würden 80 Millionen Euro jährlich – von privaten Unternehmen und öffentlicher Hand – in Forschung und Entwicklung fließen.