Nach Swift-Konzert-Absage: Aufbauarbeiten für Frequency gehen weiter

St. Pölten

Abgesagte Taylor-Swift-Konzerte in Wien wegen eines geplanten Terroranschlags verunsichern auch Frequency-Besucherinnen und -Besucher. Harry Jenner gibt sich noch zurückhaltend über mögliche Maßnahmen.

Von Von Nadja Straubinger

Die Aufbauarbeiten gehen voran.

Die Aufbauarbeiten gehen voran.

© Straubinger

Während die Swifties noch über die abgesagten Konzerte trauern, sieht man in St. Pölten die Aufbauarbeiten für das Frequency voranschreiten. Zwar tun auf Social Media einige Userinnen und User ihre Besorgnis kund, dennoch soll das Festival nach jetzigem Stand stattfinden. Festival-Veranstalter Harry Jenner von Barracuda, die Firma hätte auch die Swift-Konzerte abgewickelt, gab sich auf die Frage nach zusätzlichen Maßnahmen zurückhalten: „Die Antwort wird noch dauern.“

Stadt: „Beobachten die Situation intensiv“

Seitens der Stadt betont mann, dass „alle in einem engen Austausch stehen und die Situation intensiv beobachten“. In puncto Sicherheit werden jährlich alle Maßnahmen evaluiert. Rund um das Festival gebe es täglich einen Jour-fixe mit Behörde, Veranstaltungsservice, Polizei, Feuerwehr, Rettung und Wasserrettung bei dem die Pläne und Maßnahmen für den kommenden Tag durchgegangen und adaptiert werden.

Polizei sieht sich gewappnet für das Frequency-Festival

Bei der Pressekonferenz rund um die Swift-Absage und den Terrordrohungen betonte der Leiter der Direktion für Staatsschutz und Nachrichtendienst (DNS) Omar Haijawi-Pirchner in Bezug auf das Frequency-Festival, dass „keine Informationen darüber, dass weitere Konzerte einer expliziten Gefahr unterliegen, vorliegen“. Niederösterreichs Polizei sieht sich gerüstet. "Trotz der jüngsten Festnahmen mutmaßlicher Terroristen in Niederösterreich und Wien gibt es nach derzeitigem Ermittlungsstand keine konkreten Hinweise auf eine spezifische Gefährdung des Festivals in St. Pölten", heißt es von der Landespolizeidirektion. Die konkrete Terrorgefahr in Wien sei durch die Festnahme der Täter minimiert, eine abstrakte erhöhte Gefahr besteht aber trotzdem weiterhin.

Besucherinnen und Besucher sollen verdächtige Beobachtungen der Exekutive melden

Generell zeigte sich die niederösterreichische Polizei in Bezug auf das Frequency "zuversichtlich, dass die getroffenen Sicherheitsmaßnahmen einen sicheren und reibungslosen Ablauf gewährleisten werden". Besucherinnen und Besucher sollten aber wachsam zu sein und verdächtige Beobachtungen umgehend der Exekutive mitteilen.

Bereits seit Herbst 2023 gilt laut Polizei die Risikostufe ,hoch' für den Bereich des islamistischen Extremismus bzw. Terrorismus. Dies bedeute etwa, dass besonders auch bei Großveranstaltungen polizeiliche Maßnahmen gesetzt werden, um gefährliche Angriffe abzuwehren und die Sicherheit der Teilnehmenden zu gewährleisten.

Die Aufbauarbeiten gehen voran.

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© Straubinger

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