Die Landes-Aktion „Burgenland bewegt Kids“ geht ins dritte Jahr: Bekannt ist die Inititiative vor allem unter dem Stichwort „Gratis-Ski“. Schülerinnen und Schüler der sechsten Stufe können sich ab 23. November ihre Burgenland-Ski abholen oder einen 130-Euro-Gutschein einlösen.
Kein Streit vor Burgenland-Besuch: SPÖ Wien entfernt Posting
„Klärendes Gespräch“
„Moderner sozialer Wohnbau in Wien … statt zersiedelte Gemeinden in Rest-Österreich“ – mit diesem Posting sorgte die Wiener SPÖ kurz vor dem Wochenende für Gesprächsstoff. Nach der Retourkutsche aus dem Burgenland und einem Gespräch wurde es wieder von Instagram entfernt. Im Vorfeld der Tagung des roten Rathausklubs in Frauenkirchen will man sich auch nichts in die Angelegenheit hineininterpretieren lassen.
Das Posting, das für Unmut in den Ländern sorgte. Inzwischen wurde es wieder von der Instagram-Seite der SPÖ Wien entfernt.
© Instagram, SPÖ Wien
Die Werbung für den sozialen Wohnbau ging anfangs etwas nach hinten los, inzwischen haben sich die Wogen aber wieder geglättet. Wie zu hören war, wollte die Wiener SPÖ mit ihrem Slogan für den sozialen Wohnbau eher in Richtung ÖVP abzielen – verschnupft haben aber andere Bundesländer reagiert.
Dass man dem „zersiedelten Rest-Österreich“ den SPÖ-Weg in der Bundeshauptstadt entgegenhielt, wurde mancherorts dann doch als Überheblichkeit gegenüber den ländlichen Regionen ausgelegt, ebenso als Widerspruch in der allgegenwärtigen Bodenversiegelungs-Debatte. SPÖ-Landesgeschäftsführerin Jasmin Puchwein nahm am Freitag aber zur Kenntnis, dass das Posting nach der Aufregung gelöscht worden war.
Auch aus Wien heißt es auf BVZ-Anfrage, dass man sich „nach einem sehr wertschätzenden, klärenden Gespräch mit der SPÖ Burgenland“ zu diesem Schritt entschlossen habe. Zusatz: „Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten halten zusammen.“
Wiener Besuch in Frauenkirchen
Bei der Klausur des SPÖ-Rathausklubs in der St. Martins Lodge in Frauenkirchen wird es dennoch keinen großen Empfang seitens der burgenländischen Parteigenossen geben. Wenn Bürgermeister Michael Ludwig, der Wiener Klubvorsitzende Josef Taucher – und als Gastredner auch Bundesparteichef Andreas Babler – im Thermenhotel tagen, geht das ohne Beteiligung aus der Landespartei über die Bühne.
Hineininterpretieren will man sich da aber auf beiden Seiten nichts lassen, es wird darauf verwiesen, dass Klubtagungen seit jeher eine interne Angelegenheit seien. Trotz der unterkühlten Beziehung zwischen Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil kommt der rote Rathausklub auch nach wie vor traditionell ins Burgenland.

© APA, Wieser
Früher tagte man oft und gerne in Rust, jetzt ist erneut die St. Martins Lodge Schauplatz des Frühjahrstreffens. Am Dienstag und Mittwoch sind die Abgeordneten in Frauenkirchen vor Ort. Von dort aus werden sich Ludwig und Co. auch mit der Präsentation neuer Stadt-Projekte melden. Unter anderem geht es um die Teuerung und Antworten auf „unterschiedliche Herausforderungen“ für „unterschiedliche Generationen“.